28. Oktober 2012

Autorenporträt von Sabine Reiff

Anlässlich des laufenden Gewinnspiels möchten wir euch gern die Autorin von "Dämonendämmerung" näher vorstellen.



Hier ein kleiner Text, in dem Sabine Reiff sich selbst beschreibt.


Ich bin 1968 geboren, verheiratet und lebe in der Nähe von Stuttgart. Nach über zwanzig Jahren in der Werbebranche, war es an der Zeit für ein paar grundlegende Veränderungen. So habe ich mich 2007 wieder verstärkt dem zugewandt, was mich schon in Kinder- und Jugendtagen fasziniert hat: Dem Schreiben und Erfinden von außergewöhnlichen Geschichten und den Welten, in denen sie spielen.

Mit der Veröffentlichung von Dämonendämmerung ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen, und ich freue mich darüber, dass wohl noch weitere spannende Bücher aus meiner Feder folgen werden. Im Moment geistern einige Ideen in meinem Kopf herum. Aber auch ein historischer Liebes- und Abenteuerroman, der im Frankreich des frühen 18. Jahrhunderts angesiedelt ist, wartet auf Überarbeitung...

Und, zum kleinen Abschluss, ein Interview mit der Autorin.

1. Wie bist du auf die Idee zu Dämonendämmerung – Die Auserwählte gekommen?

In meinem Handaufschreiben – ja, ich arbeite auch ganz klassisch mit Notizbücher -  gab es verschiedene Ideen zu einem Fantasy-Roman, aber die meisten waren mir am Ende doch zu nahe am Mainstream und ich habe sie wieder verworfen. Ich wollte nicht die fünfhundertste Kopie von Twilight vorlegen, sondern mir war es wichtig, etwas Eigenes – mit einer neuen Grundidee – zu schreiben. Ich denke, das ist mir mit Dämonendämmerung auch gelungen, zumindest sagen das meine Leserinnen und Leser in ihren Rezensionen.


2. Wird es eine Fortsetzung geben?

Generell existiert die Idee zu einem weiteren Band, doch ich will erst einmal abwarten, wie sich der Roman die nächsten Wochen verkauft und wie die Taschenbuchausgabe ankommt, bevor ich mich endgültig entscheide. Schließlich steckt in einem Buch neben Herzblut auch eine Menge Zeit und Arbeit.


3. Welche konkreten Projekte werden folgen?

Als Nächstes steht ein historischer Liebes- und Abenteuerroman auf dem Programm, der aus mehreren Teilen mit jeweils 200 bis 250 Seiten bestehen wird. Die Geschichte ist in Frankreich im 18. Jahrhundert angesiedelt.


4. Warum ausgerechnet das 18. Jahrhundert?

Ich bin in einer Barockstadt aufgewachsen. Ich glaube, das hat mich irgendwie geprägt. Zudem ist das 18. Jahrhundert ein faszinierendes Zeitalter. Es gab weltumspannende Krisen, Befreiungskriege und bahnbrechende Erfindungen. Eigentlich ist dieses Jahrhundert, im übertragenen Sinn, unserer heutigen Zeit ziemlich ähnlich.


5. Und warum spielt die Geschichte in Frankreich?

Weil sie ansonsten in Schottland spielen müsste und da spielen schon genug Geschichten, von denen die meisten einen recht einheitlichen Inhalt haben. Außerdem ist Diana Gabaldon für mich die Mutter aller Highlander, da suche ich mir lieber mein eigenes Terrain.


6.  Gibt es einen Ausblick auf den Inhalt?

Ich spreche nicht gern über unfertige Projekte. Aber ich kann soviel verraten. Es wird spannend, romantisch, humorvoll, prall und der erste Band wird, wenn alles klappt, im Spätherbst 2012 unter dem Titel Das Lächeln des Falken – Pfade der Hoffnung erscheinen.


7.  Wird diese Reihe ebenfalls als eBook veröffentlicht?

Ja. Ich habe mich schon bei Dämonendämmerung ganz bewusst für die verlagsfreie Schiene entschieden, doch auch hier soll es eine Taschenbuchausgabe geben.


8. Hast du es eigentlich schon mal bei einem Verlag probiert?


Ja, mit einer ziemlich ausgefallen Jugendbuchidee. Ich war mal ganz mutig und habe das Konzept samt Leseprobe an zwei große Jugendbuchverlage geschickt und es bei beiden Verlagen sogar bis ins Lektorat geschafft. Die Absagen, die am Ende folgten, haben mir dann ein lachendes und ein weinendes Auge beschert. Die Damen waren zwar von meinem Talent angetan, aber mein Projekt passte trotzdem nicht ins Verlagsprogramm. Danach war mir klar, welchen Weg ich einschlagen muss, wenn ich veröffentlichen möchte.


9. Was kannst du angehenden Autoren mit auf den Weg geben?

Sicherlich gehört Talent zum Schreiben, aber genauso wichtig ist das Beherrschen des Handwerks, denn Schreiben ist nicht nur eine Kunst, sondern zu einem Großteil auch Handwerk und das heißt: Schreiben, Schreiben und nochmals Schreiben. Jeden Tag, mehrere Hundert Wörter. Ich selbst habe ein Tagesziel von mindestens 1.000 Wörtern, bevor das nicht erreicht ist, wird der Schreibtisch nicht verlassen und manche Tage können da verdammt lang werden.
Außerdem sollte sich jede Autorin, jeder Autor darüber im Klaren sein, dass ein gutes Buch nicht in ein paar Tagen runtergetippt ist, sondern die Entstehung – von der Ideen- und Figurenentwicklung bis hin zum fertigen, lektorierten Manuskript -  Monate braucht, manchmal sogar Jahre. Und wer sich als Schriftsteller langfristig behaupten möchte, muss zudem die Fähigkeit entwickeln, immer wieder neue, außergewöhnliche Geschichten erzählen zu können. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, das Leben einer Autorin ist von Höhen und Tiefen geprägt, von Freudentaumeln und Selbstzweifeln. Das ist mitunter alles andere als einfach, trotzdem sollte niemand, der aus tiefstem Herzen Schreiben will, den Mut verlieren, da mit der Möglichkeit der eBook-Veröffentlichung wirklich Jedem neue Wege offenstehen.


10. Was wünscht du dir als Schriftstellerin für die Zukunft?

Neben robuster Gesundheit und Nerven wie Drahtseile, wünsche ich mir einen wachen Verstand, um weiterhin ausgefallene Ideen entwickeln zu können, die meine Leser und Leserinnen für meine Geschichten und Figuren begeistern, sie zum Lachen und zum Weinen bringen und ihnen spannende (und hoffentlich auch unvergessene) Lesestunden bescheren.


(Die Autorin in ihrer "Schreibstube")

Wir danken der Autorin für das bereitgestellte Material und wünschen allen Viel Glück beim Gewinnspiel !

Hier gehts zur Internetseite der Autorin: Klick!

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