12. November 2012

Saphirtränen 2 - Zeit der Begegnungen von Jennifer Jäger

 (Dieses ist der zweite Teil der Reihe. Die Rezension könnte Spoiler enthalten, vor diesen sei hiermit gewarnt.)

(M: Victoria Petkau und Jennifer Jäger)

Der 16. November 2012 wird ein toller Tag für die junge Autorin Jennifer Jäger sein, endlich erscheint der heiß ersehnte zweite Teil von “Saphirtränen”.
Auf circa 150 Seiten könnt ihr die Protagonistin Niamh auf ihrer weiteren Reise begleiten, sowie neue und alte Charaktere kennenlernen.
DieSeitenfluesterer-unserBuchblog durfte für euch exklusiv das Buch lesen.

Die Flucht aus Dearghs Gefangenschaft gelang Niamh nur mit Edans Hilfe und nun ist sie dessen Gefangene.

Keinen Schritt, auf der Suche nach den Schmuckstücken der Ilyea, darf sie ohne ihn und seinem Reittier, das Lith, wagen.
Ihr Weg führt durch die Wälder, um den Ring der Wald-Ilyea zu finden …

Enya ist die Tochter des Dorfältesten und eine Meer-Ilyea.

Als sie ihren Vater mit diesem besorgten Gesichtsausdruck, sieht, weiß sie, dass nun die Zukunft der Meer-Ilyea von dem Gelingen ihrer Aufgabe abhängt.
Sie soll das Diadem der Meer-Ilyea suchen und wieder einem neuen Versteck zubringen.
Ihr schwierigstes Unterfangen wird sein, die Berg-Ilyea über die Vorgänge in Kenntnis zu setzen, denn Meer-Ilyea brauchen den Ozean in ihrer unmittelbaren Umgebung und die Bergvölker umgibt nur Sand und Stein …

Nachdem der erste Teil “Saphirtränen - Niamhs Reise” mich sehr gut unterhalten hatte, war ich gespannt auf den zweiten Teil.
Mit diesem wurde ich positiv überrascht, man merkt, dass die Vorfälle in Dearghs Schloss sich tief in Niamhs Seele eingebrannt haben.
Edan ist ein Zerwürfnis für sie, denn zum einen kann sie ihn sehr gut leiden, zum anderen hält er sie auch in Gewahrsam, was alles in einem ein ganzer Widerspruch ist.
Doch Niamh bemerkt auch, dass je länger sie sich an die Zeit in ihrem Dorf zurückerinnert, sie sich auch zu Edan hingezogen fühlt.

Alriel, die Dorfälteste von Niamhs Stamm, hatte sie schon in jungen Jahren dazu unterrichtet und so ist es schön zu lesen, dass sie sich sehr mit dem Wald und all seinen Wundern verbunden fühlt.
Doch das Los ihrer Gene, gemischt aus Wald und Meer, ist ein Hartes. Dadurch fühlt sie sich immer stärker zu Edan hingezogen, ihre Gene sind dazu “programmiert”.
Niamh habe ich sehr ins Herz geschlossen, wenn sie auch in vielen Situationen naiv und sehr überlegend scheint, so merkte ich doch ihre innere Stärke und das Wachsen derer.
Die neue Protagonistin Enya ist sehr mitgenommen, als sie ihre Aufgabe erfährt, aber es ist eine schöne Idee der Autorin, die Reise von Niamh mit weiteren Charakteren zu bereichern und so die Welt von Firyon zu füllen.

Ob gut oder böse, jeder Charakter ist einzigartig, auch ich habe meinen Favoriten gefunden, in dem Berg-Ilyea Cedric, auf welchen ich in dieser Rezension noch nicht eingehen werde, dazu ist im dritten Teil noch genügend Platz.
Jennifer Jägers Schreibstil hat mir das Gefühl gegeben, mitten im Wald zu sein, zusammen mit Niamh auf dem Lith , oder mit Enya nach dem Diadem suchend durch eine fremde Umgebung zu streifen. Eben sehr malerisch, Fantasie anregend und überaus poetisch.
Der zweite Teil kommt sehr düster herüber und wird es immer mehr und mehr.
Situationen überschlagen sich hier nicht, sondern folgen einander, sodass ich als Leserin Luft bekam, aber es mir nicht langweilig wurde, eben die perfekte Balance.
Teil drei wird wohl unwiderruflich der Letzte von Saphirtränen sein und deshalb hoffe ich sehr das auch ihr diesen zweiten Teil genießen werdet.

Bereits für Dezember 2012 ist der dritte und letzte Teil angedacht, jedoch denke ich, dass hier erst das Schreiben für Jennifer Jäger anfängt und viele neue Welten folgen werden.
Wir danken der Autorin sehr, für den Einblick in diesen zweiten Teil und wünschen viel Erfolg dafür und gutes Gelingen für den dritten Teil!

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Kommentare:

starone hat gesagt…

Hallo Ihr Zwei,

scheint ja ne nette und interessante Sache zu werden.

LG..starone...

Conny Z. hat gesagt…

Ja, der erste Teil war schon toll und dieser hier steigt sich immer mehr und mehr :)

LG, Conny