29. Dezember 2012

Die Herren der Unterwelt - schwarzes Verlies von Gena Showalter

 
 (M: iStock; Harlequin Enterprises, S.A., Schweiz; MIRA-Taschenbuch Verlag)

Kurzgeschichten zu den bestehenden Serien sind für mich immer ein erweiterter Einblick in die Welt der Protagonisten.
Gena Showalter lässt ihre Leser in “schwarzes Verlies” einen Blick auf die Titanen werfen.
Dank des MIRA Taschenbuch Verlages, welcher auch die Reihen “Die Herren der Unterwelt” herausbringt, können die deutschen Leser seit dem 1. Juni 2012 diese Kurzgeschichte genießen.
Wer also einen E-Book Reader sein Eigen nennt, kann sich auf circa 60 Seiten geballte Titanen Erotik freuen.

Der Herr der Unterwelt Reyes, welcher den Dämon des Schmerzes beherbergt, sieht seine schöne Gefährtin Danika vor ihrer Staffelei sitzen.


Danika ist ein Orakel und malt ihre Vorhersagen auf Leinwand.
Reyes sieht einen gefesselten Mann, welcher sich in Cronus’ Thronsaal zu befinden scheint.
Cronus ist der oberste Titan, er hat mit seiner Titanenarmee den Himmel übernommen und die griechischen Götter eingekerkert.
Danika und Reyes rätseln was diese Vorhersage ihnen sagen soll. Währenddessen ist Atlas, ein titanischer Gott, dabei Rache zu üben …


Atlas, titanischer Gott der Stärke, kann endlich Rache nehmen.
Viele Jahre lang war er der Sklave der griechischen Göttin des Sieges und der Stärke … Nike, sie ist sein Gegenstück, ihm ebenbürtig.
Einst war sie es, die ihren Namen in seine Brust tätowierte, nun will er Selbiges mit ihr machen, seinen Namen auf ihrem Rücken verewigen.
Nachdem er aus dem Sklavendasein befreit wurde, konnte er an nichts anderes mehr denken als an sie.


Im Tartarus, dem Gefängnis der Götter, soll Nike ihr Dasein, bis in alle Ewigkeit, fristen.
Die Zellen dort sind vollkommen überfüllt, all jene welche einst selbst vor den Zellentüren patrouillierten sitzen nun gefangen dahinter. Jeweils mit einem der schwarzen Halsbänder ausgestattet, welches bei geringem Einsetzen ihrer göttlichen Kraft explodiert.
Atlas persönlich ist der oberste Bewacher des Tartarus und nun kann er auch über Nike frei verfügen.
Als er sie, in einer Gefängniszelle, mit einem anderen Insassen in inniger Umarmung vorfindet, fühlt er tiefe Eifersucht.
Auch Nike hat diese tiefen Gefühle bei seinem Anblick, denn Atlas ist zwar ein titanischer Gott, aber doch ungemein sexy.
Ob die Beiden zueinanderfinden und was die Herren der Unterwelt mit den Beiden zu tun haben, könnt ihr in “schwarzes Verlies” weiterlesen …


Ich liebe diese Kurzgeschichten, weil sie mir die Welt der Buchserie immer erweitern, wie ein Blick hinter die Kulissen.
Atlas und Nike ergänzen sich perfekt, beide sind dickköpfig, gut aussehend und sich ebenbürtig.
Für mich war es verständlich das Atlas Rache nehmen würde, denn schließlich hat Nike ihn wie Dreck behandelt und wollte ihn als ihr Eigentum kennzeichnen.
Dass er nun das Gleiche mit ihr vorhat, hätte sie sich längst denken können.
Die Eifersüchteleien und Gedankengänge sind überaus amüsant, denn jeder denkt dasselbe, ist aber zu stur es auszusprechen.
Schön ist auch, für mich als Leser, das Gena Showalter die Sicht des jeweiligen Protagonisten ändert, sodass man immer genau erfährt, was die Protagonisten denken und durchleiden müssen.
Auch die Veränderung ihrer Gefühle lässt sich gut durch diese Sichtwechsel nachvollziehen.
Es war schön diese Kurzgeschichte lesen zu können, und da das E-Book mit 1,99 Euro sehr erschwinglich ist, musste ich nicht lang überlegen und kaufte es mir gleich, als es erschien.
Ich hoffe das der MIRA Taschenbuch Verlag noch mehr solcher Kurzgeschichten heraus bringen wird und werden dann diese auch gern lesen und rezensieren.

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Kommentare:

starone hat gesagt…

Hallo Conny,

ich finde, diese Art von Covergestaltung schon sehr anregend um es mal breit grins vorsichtig aus zu drücken, hi hi....


LG..starone

Conny Z. hat gesagt…

Hihi, ich auch.
Deswegen lese ich sie auch gern und natüüüüürlich wegen des Inhalts :)

Und so eine kleine Kurzgeschichte macht sich gut auf dem Handy.
Wenn man irgendwo sitzt und wartet ist das schon eine tolle Sache ;)

Liebste Grüße,
Conny

starone hat gesagt…

Hallo Conny,

das denke ich mir auch..grins.

LG..starone...