14. Januar 2013

Dämonenschicksal von Greta Zicari

 (Copyright: Roselind Dombach; Maria Weise; Great Zicari)

Dämonenschicksal” ist ein Fantasyroman aus der Feder der jungen Autorin Greta Zicari. Gebunden umfasst es 612 Seiten und ist seit dem 20.September 2012 für alle Fantasy Leser erhältlich.
Ich danke der Autorin sehr, dass ich mit diesen unterschiedlichen Protagonisten durch die Lande ziehen konnte und die Geheimnisse jedes Charakters entschlüsseln durfte.

Drei Protagonisten sind es zuerst, um welche sich die Erzählungen drehen, im Laufe des Buches kommen noch ein paar hinzu.



Die erste Protagonistin ist Yxes, diese lebt in einem Waisenhaus zusammen mit vielen Kindern, jeden Alters und jeden Geschlechts. Auch ihr Zwillingsbruder Altin ist dort aufgewachsen. Jeder glaubt das Yxes die Ältere, der Beiden ist, da Altin sehr schwächlich wirkt und ständig krank wird.
Als, eines Tages, die Betreuer der Waisenhäuser vor dem Krieg fliegen und ihre Schützlinge zurücklassen, machen auch Yxes und Altin sich mit einer großen Gruppe von Kindern auf dem Weg in die Hauptstadt Porli, doch der Krieg kommt immer näher …


Synareks zu Hause ist eine Burg im Lande Flabka. Er verrichtet niedere Arbeiten und fühlt sich einfach unterfordert. Seine Interesse gilt der Dämonenbeschwörung, doch dafür müsste er lesen und schreiben können. In seiner kleinen Kammer übt er fleißig, denn ein wenig schreiben kann er schon. Für alle ist er dort der Prügelknabe und harte Strafen bekommt er am Leib zu spüren. Als ein großes Dämonenfest stattfindet, kann er die anwesenden Dämonen spüren, jedoch denken alle er sei besessen. Synarek beginnt mit Kräften zu spielen, welche für andere tödlich sein könnten …

Eine Geschichte ist im ganzen Land bekannt und das ist die der Prinzessin Kassandra und ihrem Bastardsohn Elrako. Niemand weiß, wer der Vater des Kindes ist und Kassandra hat anscheinend dieses Wissen mit in den Tod genommen - ihr Junge lebt nun in der Festung der Hauptstadt Porli.
Elrako wird von allen missachtete, denn jeder gibt ihm die Schuld am Krieg zwischen den Ländern. Zusammen mit seinem Freund Furgal will er fliehen und in den fernen Ländern ein neues Leben anfangen. Die Flucht aus dem Schloss gestaltete sich schwierig und der Umweg zu dem Zimmer seiner Mutter ist waghalsig. Es gelingt ihm, ein paar wertvolle Sachen entwenden zu können. Mit dem Kutscher Caleb geht es auf die weite Reise, ob er dort ein neues Leben beginnen kann …


Wie ihr seht, besteht Greta Zicaris Buch nicht nur aus einem Protagonisten, sondern aus vielen. Auch ich habe zuerst gestaunt über die vielen Charaktere, zumal alle merkwürdige Namen haben. Aber die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich schnell jeden lieb gewonnen habe.

Die Namensliste, am Anfang des Buches, habe ich gar nicht beachtet, da ich schauen wollte, ob die Handlung so erzählt wird, dass man jede Situation genau dem Charakter zuordnen kann.
Mir ist nur der ständige und sehr schnelle Wechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren sehr negativ aufgefallen. Bei längeren Kapiteln wäre mir das Lesen noch leichter gefallen und ich hätte mich besser in die Charaktere einfühlen können.
Die einzelnen Beschreibungen der Protagonisten und ihrem Umfeld machten es mir leicht deren Handlungen nachzuvollziehen.
Auch begann ich, im Verlauf der Geschichte, die Verbindungen und Wege zwischen den Kindern zu sehen und war gespannt, wie sie zusammenfinden werden und was dann noch alles geschieht.
Egal, um welchen Charakter es sich gerade dreht, ob um die oben genannten Protagonisten oder die später Dazukommenden namens Merinda und Zerroko - alle scheinen die Dämonen spüren zu können oder in irgendeiner andern Art und Weise mit ihnen in Verbindung zu stehen.

Viele Überraschungen hat Greta Zicari eingebaut, wo vorher nur kleine Hinweise versteckt waren, wurde später ein großes Rätsel gelöst, was mich als Leserin sehr mitriss und faszinierte.
Nun habe ich so viele Protagonisten kennengelernt und starke Nebencharaktere noch dazu, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte, welcher mir am ehesten zusagt.
Jeder hat gute und schlechte Seite an sich, so wie im wahren Leben auch, aber die Erzählungen über Synarek haben mich sehr interessiert, da er von Anfang an die größte Entwicklung durchmacht.
Gerat Zicaris Schreibstil ist leicht und sehr flüssig, wenn mir auch vereinzelt Worte untergekommen sind, welche nicht in die Zeit oder das Umfeld passten, so war ich doch so in der Geschichte versunken, dass es mich nicht weiter gestört hat.

Für mich ist die Handlung einzigartig, vielleicht lese ich zu wenig aus diesem Genre, aber mir ist bisher noch keine untergekommen, mit derer ich “Dämonenschicksal” vergleichen könnte.

Durch den Schluss des Buches wage ich zu hoffen, dass Greta Zicari noch einen zweiten Teil von “Dämonenschicksal” schreiben wird und es würde mich sehr freuen dann auch diesen wieder lesen zu dürfen.

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