5. Februar 2013

Dance of Shadows - Tanz der Dämonen von Yelena Black

(Copyright: Romy Pohl; Bloomsbury Publishing, New York; Bloomoon, München)

Ein bleiches Mädchen, mit roten Haaren, Ballettschuhen und einem Rosenblütenkleid - dies ist das Cover des Buches “Dance of Shadows - Tanz der Dämonen”.
Heute, am 5. Februar 2013, erscheint es mit 380 Seiten im Bloomoon-Verlag.
Geschrieben hat es die amerikanische Autorin Yelena Black, welche nicht nur das Schreiben, sondern auch den Tanz liebt.
Ich danke, von Herzen, dem Verlag, für dieses besondere Rezensionsexemplar.

Die New Yorker Ballettakademie - eine der Eliteschulen!


Nur die besten Tänzerinnen und Tänzer werden dort aufgenommen und ausgebildet.
Vanessa gehört in diesem Jahr dazu, jedoch ist sie nicht wegen der guten Ausbildung nach New York gekommen.
Ihre Schwester Margaret verschwand vor ein paar Jahren, an eben jener Schule und Vanessa möchte herausfinden wieso.
Freunde findet sie schnell und zusammen mit Steffie, TJ, Elly und Baine kommt sie langsam in den Schulalltag hinein.
Bis zu jenem Tag, als ihre Freundin Elly die Schule abbricht und verschwindet.
Auch verhalten sich alle in ihrer Umgebung sehr verdächtig und Vanessa weiß nicht wem sie trauen soll …


“Du bist lebendig, wütend und leidenschaftlich. Du tanzt nicht einfach nur, du lebst den Tanz” - Zep (S. 152)

Allein vom Titel des Buches “Dance of Shadows - Tanz der Dämonen” hatte ich schon eine kleine Erwartung an das Buch, dass es spannend werden sollte und mich durch die hohe und harte Schule der New Yorker Ballettakademie führen sollte.
Meine Ansprüche wurden vollkommen erfüllt und sogar noch übertroffen.

Genau wie die Protagonistin wusste ich bis zum Schluss nicht, wer ein falsches Spiel spielt, also wer Freund und wer Feind darstellt.
Vanessa ist eine sehr mitreißende Protagonistin, ich bemerkte schnell ihre Last und Trauer, welche sie mit sich herumträgt.
Das Verschwinden ihrer Schwester belastet ihre ganze Familie und Vanessa will ihre Chance nutzen, um mehr über die Umstände herauszufinden.
Ihre Freunde helfen ihr, wo sie nur können, sie sind wirklich ein tolles Team, bis ihre gemeinsame Freundin Elly verschwindet.

Alle tun ihr Möglichstes um Kontakt mit ihr aufnehmen zu können und ich bemerkte wie verzweifelt Vanessa wurde, denn Elly ist zusammen mit Margaret nicht die einzig Verschwundene an der Schule.
Als Zeppelin und Justin in Vanessa Leben treten, wird die Geschichte immer verfahrener, denn sie fühlt sich schon zu beiden hingezogen, aber vertraut keinem vollkommen.
Besonders die Atmosphäre an dieser Schule, mitten im Herzen New Yorks ist es, was mich so an diesem Buch fasziniert hat.

Viele Filme habe ich mir schon über das Ballett angesehen und alle beinhalteten immer den harten Alltag der Schüler, was besonders auf das Training ausgelegt wurde.
Auch hier hat die Autorin Yelena Black kein Blatt vor dem Mund genommen und nichts beschönigt. Vanessas Alltag ist knallhartes Training mit zum Teil extremen Schmerzen.
Yelena Black zeigt aber auch das der Tanz wie eine Art Magie fungiert und Vanessa in eine andere Bewusstseinsebene entführen kann.
Somit schafft sie eine weiße und eine schwarze Ebene in dem Buch, in der weißen zeigt sie die Gefühle von Liebe und Freundschaft und in der schwarzen das Misstrauen und die dunklen Machenschaften einiger Leute.

Auch ihr Schreibstil trägt dazu bei, dem Verlauf der Geschichte mit spannender Erwartung zu folgen. Denn sie schreibt nicht nur sehr flüssig, sonder schafft es, mit zeitweise auch sehr malerischen Ausführungen, Vanessas Leben Abwechslungsreichtum und Lebendigkeit einzuhauchen.
Allein das Cover ist ein wahrer Traum und auch die englische Originalversion ziert das gleiche Bild - treffender konnte man es auch nicht designen.
Das abgebildete Mädchen trifft zu einhundert Prozent meine Fantasie von Vanessa, auffällig wahrscheinlich durch das rote Haar und die starke Ausstrahlung.
Wieder wurde ein Cover geschaffen, welches mich direkt in das Buch geleitet hat.
Dieses Werk ist ein sehr gelungenes, mitreißendes, spannendes, gefühlvolles und dunkles Buch.

“Dance of Shadows - Tanz der Dämonen” aus dem Verlag Bloomoon und der Feder von Yelena Black kann ich jedem empfehlen, welcher Tanz gepaart mit rätselhaften Vorkommnissen und gefährlichen Geheimnissen liebt.

Zum Buch auf Amazon: KLICK


Das Buch erinnert mich an zwei Filme.
Zum einen “Center Stage” mit Amanda Stull, welcher auch an dieser Akademie spielt: KLICK

Und zum anderen ist es “Black Swan” mit Natalie Portman: KLICK

In dem Buch hat Stravinskys “Feuervögel” eine tragende Rolle, hier habe ich einmal eine, wie ich finde, sehr tolle Aufführung herausgesucht: KLICK

Ballettfachbegriffe: KLICK

Kommentare:

real-booklover hat gesagt…

Das ist jetzt die erste postivie Rezension, die ich zu dem Buch lese :D

Also mir hat es definitiv nicht gefallen, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden :)

Anonym hat gesagt…

Hallo Conny,

da hatte ich mich bei vorablesen.de für das Buch beworben, nur leider ohne Erfolg.

Mir hat die Story bzw. die LP schon sehr gut gefallen.

LG..starone...

Conny Z. hat gesagt…

@ realbooklover: Ja also mir gefiel es richtig gut, wenn nicht würde ich es immer schreiben ;)

Ja zum Glück sind Geschmäcker verschieden, sonst müsste nur es nur einen Buchblog geben und das wäre ja nicht so schön ;)
Es war mal was ganz anderes :)

@ starone: ich habe es direkt vom Verlag bekommen ;)

GLG, Conny

starone hat gesagt…

Hallo Conny,

klar Bloggersein hat auch seine Vorteile, gell!

Ist jetzt nicht neidisch gemeint.O.K.

Schönen Tag noch..LG..starone..

Conny Z. hat gesagt…

Och ist nicht schlimm, ich weiß ja wie du es meinst ^^

War auch reines Glück das ich dieses Buch bekommen habe ;)

GLG, Conny

Goldlöckchen hat gesagt…

Ich habe dazu erst eine Leseprobe gelesen und suche nach Rezension zu diesem Buch. Letztlich bin ich hier gelandet ;) Es ist schön zu wissen, dass es dir so gefallen hat und ich möchte es demnächst evtl. auch lesen, da die Meinungen ja doch ziemlich außer einander gehen und ich mir ein eigenes Urteil bilden möchte.
Alles Liebe Niz von www.bookmoiselles.blogspot.com

Conny Z. hat gesagt…

Oh ja, dass stimmt - die Meinungen gehen auch mehr ins negative. Aber ich fand es gut ;)

Man muss sich eh immer seine eigene Meinung bilden, wir können nur Empfehlungen machen :)

Ganz liebe Grüße,

Conny