14. April 2013

City of Death - blutiges Erbe von Lolaca Manhisse

(Achtung: Dies ist der zweite Teil einer Reihe - ich versuche Spoiler zu vermeiden. Sollten sich dennoch welche eingeschlichen haben, so warne ich hiermit davor!)

(Copyright: Andrea Gunschera; Lolaca Manhisse)

Nachdem mich ihr erster Teil der “Cherry Olsen Romane” überaus begeistert hat, durfte ich nun auch in diesem Folgeband “City of Death - blutiges Erbe” abtauchen.
189 Seiten schickte mir die Autorin Lolaca Manhisse zu, die sie bereits am 23. Februar 2013 veröffentlichte.
Ich danke ihr dafür sehr und möchte euch nun die Fortsetzung vorstellen.

Cherry ist froh wieder in ihr Leben zurückgefunden zu haben, nachdem sie den brutalen Angriff ihres Feindes überlebt hatte.

Nun sieht sie sich einer neuen Gefahr gegenüber, denn herrenlose Vampire beginnen durch Berlin zu streifen - kein Meister kann ihnen Einhalt gebieten.
Zusammen mit Will, Liam und anderen Paras macht sich Cherry auf die Suche nach dem Grund des Ganzen.
Auch bekämpft sich noch immer die Anziehung zwischen ihr und Will - kann sie alles heil überstehen?


Als mich Lolaca Manhisse anschrieb, um mir mitzuteilen, dass ihr zweiter Teil endlich erhältlich ist, gab es für mich kein Halten mehr.
Jetzt habe ich die Zeit gefunden und diesen Teil in Angriff genommen, da meine Neugierde sich bereits in Unermessliche gesteigert hatte.

Vor allem die beziehungstechnische Entwicklung zwischen Cherry und dem Ranger Will hatte mich schon im ersten Teil mitgerissen.
Und nun wollte ich wissen, ob sich endlich was regt zwischen den Beiden - Knistern tat es ja schon seitenlang.
Da ich nicht Spoilern will, verrate ich hier den Ausgang des Ganzen natürlich nicht - nur soviel, einen kleinen Tritt in den Allerwertesten haben beide verdient!
Lolaca Manhisse lässt auch Erklärungen zum ersten Teil mit einfließen, was sehr gut ist für diejenigen, welche diesen Teil schon vor längerer Zeit gelesen haben sollten und sich nicht mehr gut an die Geschichte zurückerinnern.

Auch ist mir aufgefallen, dass sie sich nicht mit ewigen Einführungen aufhält, sondern den Leser gleich in die Geschichte fallen lässt - wieder ein positiver Punkt auf meiner Liste.
Negatives gibt es hingegen auch zu berichten. So sind mir nicht nur ein paar Fehler im Lektorat über dem Weg gelaufen, was ich gut wegstecken kann. Sondern begannen auch zeitweise die Szenen nur so dahin zu rasen. In meinem Kopf begann schon die Frage zu keimen - ob sie sich nicht Zeit lassen dufte oder sie selbst gewillt war, so schnell wie irgend möglich, den Roman auf ihre Leserschaft loszulassen.
Dadurch verlor sich die Geschichte in einem Tempo Marke TJV (der schnellste Zug Frankreichs), was ich sehr bedauerte, habe ich doch die Protagonistin sehr in mein Leserherz geschlossen.

Aber ich will hier nicht nur meckern, denn es gibt auch durchaus anregende Momente im Buch - Liam, zum Beispiel.
Bereits im ersten Teil hatte er seinen großen Auftritt und rettete Cherry aus einer lebensgefährlichen Situation.
Nun wird er immer mehr und mehr an die Seite von Cherry gebannt, was Will so gar nicht in den Kram passt - dank der toughen Art der Protagonistin und dem Ideenreichtum ihrer Autorin, beginnt ein witziger Schlagabtausch zwischen den Dreien.
Da ein neuer Feind auf dem Plan steht und alle Freunde und Verbündete beginnen nach diesem zu suchen, setzt diese Gegebenheit eine erneute spannende Geschichte in Gang.
Gespickt mit Überraschungen und Rätseln, lädt die Autorin in ihren neusten Roman ein, der verheißungsvoll auf einem dritten Teil blicken lässt.

Ebenso kann sich wieder die Covergestalterin rühmen, denn wie bereits bei Teil eins hat auch dieses Cover ein “Hingucker” Potenzial und passt perfekt zu seinem Vorgänger.

Mit noch immer anhaltenden Genuss lege ich euch Lolaca Manhisses Reihe ans Herz und bin schon gespannt, was ihr darüber berichten werdet!

4 von 5 Seitenfluesterer-Kolibris bekommt “City of Death - blutiges Erbe” von mir, weil leider das Szenentempo zeitweise so angehoben wurde, dass ein Luftholen zeitweise nicht mehr möglich war.

Ich hoffe sehr das die Autorin wieder zu ihrem Stand vom ersten Teil zurückkehrt, denn dort hat sie alles richtig gemacht und mir als Leserin ein wahres Vergnügen, ab der ersten Seite, beschert.

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