4. Juni 2013

Aufleben von Florian Frick

(Copyright: Florian Frick)

Dieses Buch habe ich nach einer Rezensionsanfrage des Autors gelesen.
Aufleben” ist ein Buch, was durchaus genauso geschehen sein könnte, oder vielleicht ist es das auch ?!
Der Autor Florian Frick, will seine Leser auf eine Reise zur Selbstfindung mitnehmen, dass dabei ebenso Fernweh entstehen kann, damit rechnete ich zuerst nicht.
199 E-Book Seiten erschienen im Latos - Verlag am 4. November 2012.
Ich danke dem Autor für seine Rezensionsdatei.

Jonas trennt sich von seiner langjährigen Freundin, unter dem Vorwand mit einer anderen fremdgegangen zu sein.


Die Wahrheit ist jedoch mehr als ernüchternd - er hat Krebs.
Durch ein paar Berichte will er sich ablenken und hofft so seinen Krebs besiegen zu könne, denn in diesen steht genau dieses Ereignis beschrieben.
Schnell ist der nächste Flug nach Buenos Aires gebucht, wo sein Trip gegen den Tod beginnen soll.
Eine “To-do-Liste” ist immer bei ihm, an derer er sich halten will, um die volle Ablenkung zu bekommen.
Doch das Schicksal geht immer einen ungeplanten Weg und so begegnet er Katrin, die ihm zeigt, wie das Leben in Wirklichkeit funktioniert.
Kann er den Krebs besiegen und wie verändert wird er aus diesem Trip zurückkehren?


Den Titel “Aufleben” hat der Autor sehr passend gewählt, denn er will seinen Protagonisten genau dies geschehen lassen - Aufleben, sein Leben wieder lebenswert werden lassen.

Am Anfang konnte ich seiner Gedankenwelt kaum folgen, sie waren mir zu konfus und einfach verwirrend.
Als er seine Geschichte dann auflöst, war ich zuerst geschockt, denn er geht einen sehr ungewöhnlichen Weg sein Schicksal zu verändern.

Ob es eine wahre Geschichte ist, weiß ich nicht, zumal ich da noch nicht nachgeforscht habe, aber ich denke, dass alles im Leben möglich ist, warum auch nicht daran glauben.

Ich bemerkte, dass Jonas sehr verzweifelt ist, und fand es dann sehr lesenswert, wie er bei der Begegnung mit Katrin immer mehr und mehr aufblüht.
Auch Katrin hat ein bewegtes Leben hinter sich und fesselte mich mehr als der Protagonist, vielleicht weil sie mir natürlicher erschien.

Florian Frick hat sehr viel Herzblut in seine Geschichte gesteckt und versucht den Leser mitzureißen.
Leider erreichte er bei mir nur ein Fernweh, da er auch Bilder in sein Buch eingebunden hat.

Mir waren manche Dialoge zu gezwungen und zeitweise kam mir die Handlung zu überzogen vor.
Aber vielleicht liegt es einfach daran, dass die Richtung seines Buches mich persönlich nicht anspricht.

Ich möchte ihm 3,5 also 4 ganze Kolibris verleihen und weiß, dass er viele, viele Leser seines Genre finden wird.

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