1. Juni 2013

Interview mit Pia Hepke

Heute haben wir etwas ganz Besonderes für euch.
Ein Interview mit der Autorin Pia Hepke, deren Roman „Das Geheimnis des Nebels“  kürzlich erschien ist. Viel Spaß!

(Copyright: Pia Hepke)


Liebste Pia, vielen Dank für dein Vertrauen und deine Zeit.

Magst du dich vielleicht erst einmal kurz vorstellen und uns etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Pia Hepke. Ich bin 1992 geboren und somit gerade 20 Jahre alt. Wie man dem Namen entnehmen kann, ein Mädchen, habe aber noch einen 3 Jahre jüngeren Bruder.

Wir haben einen großen Garten und ich liebe Tiere und die Natur. Ich hatte von Meerschweinchen über Kaninchen bis zu verletzten Tauben und Vogelküken so ziemlich alles, was ich als Kind brauchte – mehr oder weniger.

Jetzt bin ich aus dem Alter raus und meine Haustiere bestehen aus Hund und Pferd.

Ich reite für mein Leben gerne und bin bereits seit 13 Jahren dabei. Anfangs Großpferdereiter bin ich letztendlich bei den Isländern hängen geblieben.

Zu meinen Hobbys zähle ich ebenso das Malen und Fotografieren. Diese beiden Dinge sind genauso großer Bestandteil meiner Freizeit wie das Schreiben.

Ich experimentiere gerne herum und probiere Dinge aus, das Meiste bringe ich mir in Eigenregie bei. Dazu zählen auch das Schreiben und Malen. Kurse belege ich höchstens mal beim Reiten, ansonsten schaue ich lieber Videos oder lese mir das nötige Wissen an, doch vieles passiert intuitiv. Meine Schreiberei ist dafür der beste Beweis.


(Copyright: Pia Hepke)

Du hast sicher hart dafür gearbeitet in so jungem Alter schon Autorin zu sein. Gab es da nicht den einen oder anderen Moment, indem du alles an den Nagel hängen wolltest? Wie hast du diese Momente überwunden?

Solch einen Moment gab es erstaunlicherweise bei mir gar nicht.

Es gab durchaus eine Zeit, wo ich nicht mehr geschrieben habe, aber das war ganz am Anfang und lag bestimmt nicht daran, dass ich einfach alles an den Nagel hängen wollte.

Circa nach den ersten 50 Seiten habe ich mich anderthalb Jahre nicht mehr mit der Geschichte oder dem Schreiben an sich beschäftigt. Ganz langsam fing ich dann in der Schule (meine Lehrer mögen es mir verzeihen) mitten im Unterricht an zu schreiben. Kleine Geschichten, Träume aus der vergangenen Nacht, Minisätze, Gedichte. Alles Mögliche eben, was mir gerade so in den Sinn kam.

Nachdem ich meine Begeisterung fürs Schreiben neu entdeckt hatte, habe ich meine Disketten (ja, damals hatte ich noch keine Sticks) hervor gekramt und begann die Geschichte weiterzuschreiben.

Auch nach den ersten Absagen verschiedener Verlage für mein fertiges Manuskript, kam ich nie auf die Idee, aufzuhören. Ich hatte meine Leser, die wissen wollten, wie´s weitergeht und für sie und mich habe ich geschrieben. Ehrlich gesagt hatte ich auch nie die Erwartung, eine Zusage zu bekommen. Natürlich war ich dennoch über jede Absage enttäuscht, aber sie war schnell wieder vergessen.

Ich hatte den Entschluss gefasst, erst die komplette Geschichte fertig zu schreiben. Das hatte den Vorteil, dass ich Dinge aus dem ersten Buch noch ändern konnte, wenn ich das für spätere Entwicklungen brauchte.

Solange ich noch dabei war meine Geschichte zu entwickeln und die Reihe noch nicht abgeschlossen war, brauchte ich gar keine Zusage, so seltsam das auch klingen mag.

(Außerdem entwickelt man ja auch irgendwann einen gewissen Ehrgeiz, es all den Absagern einmal so richtig zu zeigen. Getreu nach dem Motto „Tja ihr wolltet mich ja nicht.“)



Dein Buch „Das Geheimnis des Nebels“ ist erst kürzlich erschienen, um was geht es?

 (Copyright: Michaela Frech)

Mein Exposè:

In unserer Welt ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Mitten unter den Menschen leben Drachen. Man kann sie von gewöhnlichen Menschen nicht unterscheiden, da sie die Fähigkeit besitzen, ihre wahre Gestalt hinter einer menschlichen Fassade zu verbergen.

Vor einigen tausend Jahren haben Mensch und Drache zueinandergefunden. Aus dieser Verbindung entstand eine Blutlinie, der es bis heute möglich ist, menschliche Gestalt anzunehmen. Das verdanken sie der Magie, die die Drachen vor Millionen von Jahren von einem Meteoriten erlangten.

Der Drachenrat organisiert sowohl das Leben der Drachen im Hort, dieser liegt hoch oben und gut versteckt in den Bergen, als auch das Leben der Drachen unter den Menschen. Er setzt sich aus den Drachen zusammen, denen es nicht möglich ist, sich unter die Menschen zu begeben, weil sie keinen Tropfen Menschenblut in sich tragen.

In ihrer ausgewachsenen Form erreichen die Drachen eine Höhe von bis zu zehn Metern oder mehr. Nicht alle, aber einige, verfügen zudem noch über besondere Fähigkeiten.

Adrian Finlay beispielsweise ist in der Lage, Nebel aus dem Nichts herbeizurufen. Seinem älteren Bruder Jason ist es möglich, die Erinnerungen von Menschen zu verändern. Aufgrund ihrer Fähigkeiten sind die beiden Brüder häufig im Einsatz für den Drachenrat unterwegs.

Während eines Auftrags treffen sie auf ein Mädchen, Diana Weiß. Nach und nach findet sie heraus, was sich hinter der menschlichen Fassade verbirgt …





Gibt es einen Charakter in dem Buch, der dir besonders am Herzen liegt?


Jason! Auf jeden Fall. Seltsamerweise hab ich ihn von allem am liebsten. Lieber als Diana und sogar Adrian.

Er hat etwas, was ich besonders gern an ihm mag. Diese Ruhe, diese Überlegenheit, die Fähigkeit die Situation stets im Griff zu haben.

Auch wenn er eine Leseratte ist und viel weiß, so ist er niemand, der damit angeben würde. Außerdem liebe ich durchdringende Augen. Ich würde ihm so gerne einmal persönlich gegenüberstehen.


Hat sich ein Charakter in eine ganz andere Richtung entwickelt, als du es am Anfang geplant hattest?

Jason (lacht) schon wieder.

Ja, es ist tatsächlich er, der sich ganz anders entwickelt hat, als anfangs geplant. Und wahrscheinlich gefällt er mir gerade deswegen so gut.

Anfangs sollte er nicht nur gerne und viele Bücher lesen. Er sollte eigentlich ständig mit einem herumlaufen und die Nase immer im Buch haben. Aber wie sich später herausstellte, passte meine anfängliche Vorstellung von ihm gar nicht zu seinem späteren Charakter.

Ich schrieb und schrieb und irgendwann fiel mir auf, dass ich die Bücher ganz vergessen hatte. Er hatte zwar das Wissen, aber er war kein kleiner Bücherwurm geworden.


Schreibst du deine Charaktere immer rein aus deiner Fantasie? Oder haben die einen oder anderen Charakterzüge von Freunden oder Familienmitgliedern?

Als ich anfing zu schreiben, habe ich gemerkt, dass Diana viele Charakterzüge von mir selbst aufwies. (Schuld daran war wahrscheinlich auch die Tatsache, dass ich das Buch aus der Ich-Perspektive schreibe und es mein Erstes ist.) Und Janina ist einer Freundin nachempfunden, zumindest teilweise. Auch Ben hatte einen meiner ehemaligen (damals noch nicht ehemalig) Klassenkamerad zum Vorbild.

Ich verwende gerne gewisse Charakterzüge oder Einstellungen von anderen, die ich kenne. Aber meine Figuren gehen im Laufe der Schreiberei ihre eigenen Wege. Im zweiten Buch war es bereits so, dass sich Diana von mir und Janina von meiner Freundin löste. Sie entwickelten sich von alleine immer weiter und entwickelten ihre eigenen Charakterzüge, an denen ich mich dann orientierte.

Meine Familienmitglieder wurden (bis auf mich) noch nicht als Vorbilder verwendet.


Wieso schreibst du gerne im Fantasy Genre? Könntest du dir vorstellen auch in anderen Genres zu schreiben?

Fantasy bietet am meisten Platz für meine Fantasie. *grins*

Ich kann mir die Dinge so drehen, wie ich möchte. Natürlich gibt es auch hier Grenzen und Richtlinien – die ich aber selber erschaffen habe. Und wahrscheinlich ist es teilweise schwieriger in fiktiven Dingen sinngebend und sinngemäß zu schreiben, aber es macht einfach Spaß sich Dinge auszudenken, die es im wahren Leben nicht gibt.

Ja, ich könnte mir vorstellen, auch in anderen Genres zu schreiben, allerdings wird das wohl nicht so bald passieren. Dafür habe ich noch viel zu viele Ideen für fantastische Geschichten. *breites Grinsen*



An was schreibst du gerade?

Da der vierte Teil meiner Drachensaga gerade fertig ist, habe ich momentan Pause. Es steht gerade nur das Korrekturlesen an.

Aber als nächstes Projekt steht „Marked Eyes“ vor der Tür. Genre, klar, Fantasy.

Die Umstände der Geschichte sind etwas komplizierter als bei meinem ersten Buchprojekt, wo die Geschichte ja in dem hier und jetzt spielt und nur die Drachen dazu gedichtet wurden.

Marked Eyes bekommt als Schauplatz aber eine komplett andere Welt. Sie entspringt der unseren, hat aber nicht mehr vieles mit ihr gemein.

Es gibt drei Bevölkerungsgruppen auf einer Erde, die durch den Verlust der schützenden Atmosphäre aufgrund der Hitze der Sonne, des vergifteten Wassers und verschiedenste Naturkatastrophen kaum noch bewohnbar ist.

Die Stadt ist abgeriegelt und verdankt ihren Schutz den Alkara und ihren Meistern, den Aurin.

Die Alkara haben auf den Augen ein Tattoo, das Tiligran. Es weißt ihnen eine Aufgabe zu, dem Element ihres Tiligran entsprechend.

Die Aurin können mithilfe der Alkara Magie ausüben, aber nicht ohne sie. Es ist, als ob man Gehirn und Hand trennen würde. Die Hand kann schreiben, weiß aber nicht wie. Das Gehirn weiß wie, kann es aber ohne die Hand nicht. (Komisches Beispiel, ich weiß, aber mir viel nichts bessere ein.)

Als Drittes gibt es dann noch die Noren. Sie besitzen nichts Magisches, dafür aber Wissen und Macht – was nicht zu unterschätzen ist.

Sie lenken diese Welt und sorgen dafür, dass die Alkara und die Aurin nur zusammentreffen, wenn ihre magischen Fähigkeiten gebraucht werden. Ansonsten werden die Alkara bis zu einem bestimmten Alter quasi unter Verschluss gehalten.

So, das sind die groben Strukturen. Wer noch Genaueres über Charaktere etc. erfahren möchte, der kann gerne mal bei Facebook vorbeischauen. Dort berichte ich über die neuesten Entwicklungen der Geschichte.




Hast du eine bestimmte Schreibroutine oder kommt es einfach über dich und dann musst du schreiben? Wie läuft dein Schreiballtag ab?


Es gibt beides. Es gibt Momente, die ich erlebe, und dann aufschreibe. Aber das sind meist nur kleine Passagen, die auch noch keinem Buch und keiner Geschichte zugeordnet sind.

Dann gibt es während einer Schreibphase Dinge, die mir zur Weiterentwicklung meines Buches einfach so einfallen (beim Zähneputzen kam das auch schon vor), weil ich mich eben gerade so intensive damit beschäftige.

Ansonsten läuft mein Schreiballtag sehr strukturiert und planmäßig ab (bis auf den einen oder anderen Zwischenf).

Während meiner Schulzeit habe ich mir ein Pensum von 7 Seiten pro Woche gesetzt, also im Durchschnitt eine Seite pro Tag.

Inzwischen (ohne den Schulstress) habe ich mich bei dem 4.Teil der Drachensaga auf 5 Seiten pro Tag hochgearbeitet, sodass ich das Buch theoretisch in 6 Wochen hätte fertig haben können.

Da mein kleiner Welpe aber in der letzten Schreibphase dazukam – unvorhergesehenes Ereignis – und ich unter Schlafmangel leidend nicht mehr schreiben konnte, musste ich von meinem ursprünglichen Plan Abstand nehmen.

Wenn ich mehr Seiten schaffe, als fürs Erreichen meines Pensums erforderlich, dann ist das schön, wird aber für die nächste Woche nicht angerechnet. Wenn ich weniger schreibe, dann wird das als minus zu den normalen Seiten der kommenden Woche hinzugefügt.

Mithilfe dieses Arbeitsplans sorge ich dafür, dass sich bei mir keine Schreibblockade bildet. Ich habe durchaus Stellen, wo mir das Schreiben schwerfällt und ich keine Lust habe über dies oder jenes zu schreiben, Viel lieber würde ich einige Seiten weiterspringen und diese oder jene Szene niederschreiben. Aber solche Seiten werden genau aus diesem Grund nicht angerechnet (ich weiß, ich bin da sehr streng^^).

Wenn ich dann sehe, dass mir noch so und so viele Seiten fehlen, dann bleibt mir gar nichts anderes übrig, als zu schreiben und nach einer gewissen Zeit flutscht es dann auch wieder.


Haben dich bestimmte Autoren oder Bücher inspiriert oder besonders beeindruckt?

Der Werdegang von J.K. Rowling war ein großer Trost über all die Absagen hinweg. Vor einigen Tagen habe ich mir die DVD „Magic beyond Words – Die zauberhafte Geschichte der J.K. Rowling“ gekauft und war begeistert! Das war noch einmal so ein richtiger Ansporn, nicht aufzugeben und immer am Ball zu bleiben.

Auch wenn ich nicht erwarte, so erfolgreich zu werden, so zeigt sie einem doch, dass man nicht bereits vor Veröffentlichung eines Buches berühmt sein muss. Auch wenn Bücher von Prominenten die meisten Listen anführen, so gibt einem Rowlings Werdegang doch Grund zur Hoffnung.



Was liebst du am Schriftstellerdasein am meisten? Gibt es auch etwas, das du so gar nicht leiden kannst?

Ich liebe an meinem Schriftstellerdasein, dass ich etwas tue, was mir wirklich Spaß macht. Auch wenn es durchaus Phasen gibt, wo ich keine Lust habe und mich selber zum Schreiben motivieren muss. Aber ich liebe es, wenn die Figuren ihr Eigenleben entwickeln. Und wenn ich meine Schreiberei lese und dabei denke: „Das hab ich geschrieben? Kann gar nicht sein.“

Glaubt mir, das kommt öfters vor!



Nicht leiden kann ich, dass meine Familie (insbesondere mein Vater) teilweise nicht anerkennt, dass das richtige Arbeit ist. Dann heißt es, ich sitze den ganzen Tag nur vorm Computer. Aber ich arbeite, verdammt!

Das klingt hart, ist aber so. Natürlich sieht man es lieber, wenn das Kind die Wohnung saugt oder den Tisch deckt, anstatt vor dem Laptop zu sitzen und auf die Tasten zu klopfen. Kann ich auch verstehen, aber trotzdem.

Nun, ich hoffe, das ändert sich, sobald ich ein wenig Geld damit verdiene (lacht)

Außerdem ist es eben meine Familie und deshalb habe ich sie trotzdem lieb.




Was du schon immer einmal sagen wolltest?

Superkalifragilistigexpialigetisch
Wem ist aufgefallen, dass da mein Name drin ist?

Ich danke für das Interview, hat riesig viel Spaß gemacht!

Wir danken dir! Uns hat es genau so viel Spaß gemacht. Wir wünschen dir viel Glück mit deinen Büchern und hoffen, dass du nie den Spaß am Schreiben verlieren wirst.

Link zur Autorenseite: KLICK
Link zum Buch auf Amazon: KLICK


Kommentare:

starone hat gesagt…

Hallo Alex,

nun ein junges Mädchen, dass mit 20 Jahren sich nur dem Schreiben hingeben möchte und vorher keine Ausbildung/Beruf erlernt/probiert hat oder ähnliches, da kann ich die Skepsis des Vater schon etwas verstehen oder?

Der Vater macht sich halt Sorgen um die Zukunft seiner Tochter.

Ich würde mir, da persönlich auch Sorgen machen, denn es gibt doch so viele Autoren/Bücher und nur die wirklichen Guten können davon auch leben....

Und irgendwann möchte sie ausziehen und auf eigenen Beinen stehen, aber von wessen Geld? Ob dann das Geld der Bücher reichen wird...

Vielleicht sehe ich da auch zu schwarz.

LG..starone...

Conny Z. hat gesagt…

Hallo starone,

wir sind Mütter und sehen alles schwarz was die Zukunft unserer Kinder betrifft ;)

Mein Sohn dürfte mit so einer Idee auch nicht ankommen, während einer Ausbildung gern, solang seine Noten darunter nicht leiden.

Meine Eltern hätten mir auch einen "Vogel" gezeigt ^^
(Keine Angst werde nie ein Buch schreiben MAMA)

GLG,
Conny von dieSeitenfluesterer

Pia hat gesagt…

Hallo starone,

na ja, ich arbeite ja noch halbtags und habe nebenbei ein Fernstudium gemacht.
Insofern verdiene ich schon mein eigenes Geld, auch ohne das Schreiben.
Es ging mir viel mehr darum, dass das am Computer sitzen, das ich betreibe, und das am Computer sitzen, was mein Bruder macht, zwei verschiedene Dinge sind, er sie aber gerne in ein und denselben Topf wirft. Ich spiele schließlich keine Spiele, sondern arbeite (noch zusätzlich zu dem anderen Kram, den ich so mache), wenn ich meinen Laptop anschmeiße.

lg Pia

starone hat gesagt…

Hallo Conny,

ja, Mütter/Väter können halt nicht anderster..

Aber wir meinen es ja auch nur gut, denn wenn man sieht wie viele gerade junge Leute heute/in nahe Zukunft ohne Arbeit/Ausbildungen/eignes Geld da stehen, kann einem ganz angst und bange werden.

Meine Auch!!

LG..starone..

starone hat gesagt…

Hallo Pia,

nun, dass wurde in Deinem Interview, aber ist so deutlich....

Deshalb auch mein persönlicher Einwand. O.K.

Durch deine Zusatzinfo..halbtags arbeiten und Fernstudium kann ich die Sorge Deines Vater jetzt zumindest nicht mehr nachvollziehen.

Denn Du bist ja keine Zockerin. Sondern benutzt den PC so als normales Arbeitsgerät, wie man halt früher die Schreibmaschine benutzt hat.

Jungs/Männer laufen da viel, viel eher Gefahr zum Zocker zu mutieren!

Gibt es schon ganz viele Studien, die vielleicht Dein Vater mal lesen sollte, wäre ein Tipp von Mutter zu Vater...

Ich drücke Dir, fürs Schreiben jetzt gerne die Daumen und hoffe, dass auch in Deiner Familie sich da etwas zum Guten wenden wird.

LG..starone...

Blubb hat gesagt…

Meine Mama scheint da ganz anders zu sein :D
Sie glaubt viel mehr an mich als ich selber und sie unterstützt mich in allem.
Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht Hauptberuflich Autorin werden will, dafür begeistert mich die Medizin viel zu sehr. Sie ist so sehr davon überzeugt, dass ich einmal meine Bücher veröffentliche, dass sie schon ein Regal leer geräumt hat. Das zum Glück nicht leer stehs sondern schon durch eine Anthalogie gefüllt wurde :D

ICh verstehe was du meinst Pia... Viele meiner Freunde hasse es, dass ich so viel Zeit mit schreiben verbringe und sehen das auch nicht als "arbeit" an...