4. Juli 2013

Crazy Love - verrückt verliebt von Eileen Janket

(Copyright: JStyleCut und Eileen Janket; Shutterstock Images; COKA)

Dieses E-Book erschien bereits am 7.August 2012 und nach dem Aufruf der Autorin bezüglich der Suche von Rezensenten, war ich gespannt auf dieses Werk.
314 Seiten umfasst die Taschenbuchversion, die auf einer Independent Plattform veröffentlich wurde.
Ich danke Eileen Janket für ihr Buch “Crazy Love - verrückt verliebt”.

Schon wieder Umziehen.
Für Lexis Mutter scheint dies der einzige Weg zu sein vor ihren Problemen flüchten zu können.
Dieses Mal ist es Berlin.

Lexi will nur noch eins im Leben, endlich irgendwo zu Hause sein, ohne Angst gleich wieder wegziehen zu müssen.
In Adriana findet sie schnell eine Freundin, aber wird diese Freundschaft wirklich bestehen bleiben können.
Als Lexi Adrianas Bruder Sergio kennenlernt weiß sie nicht, wie sie mit ihm umgehen soll.
Er ist der Draufgänger der Schule und jeder liegt ihm zu Füßen, vor allem das weibliche Geschlecht.
Zu Lexi jedoch beginnt er anders zu werden, zugänglicher und offener.
Sie versucht sein Geheimnis herauszufinden, doch das kann eine große Gefahr für sie werden …


Sich durch die Werke einer jungen Autorin zu wühlen, um sich für ein Rezensionsexemplar zu entscheiden, ist ein wahres Erlebnis.
Zuerst fiel meine Wahl auf „Reckless Hearts“, leider kam ich bereits auf den ersten Seiten nicht in die Geschichte hinein.
Somit fiel mir die Wahl zu „Crazy Love“ doch einwenig schwer. Aber es war richtig!

Gerade die Protagonistin Lexi war es, die mich in die Geschichte hineinzog
Das ständige Umherziehen ihrer Mutter, seit der Scheidung von ihrem Mann, Lexis Vater, lässt Lexi nicht zur Ruhe kommen.
Freundschaften kann sie nicht aufbauen, weil sie immer wieder Angst hat, davor, dass sie innerhalb der nächsten Wochen bereits wieder ihre Sachen packen muss.
Hier hat sich nun die Autorin für Berlin als Ort entschieden, an dem Lexi ihre Mutter halten will.
Der Umzug und Lexis Gefühle dazu bannt Eileen Janket in die Handlung ihrer Protagonistin ein und lies mich miterleben, wie sie sich fühlte.
Einsam, ängstlich und nicht gerade motiviert.

An ihrem ersten Schultag lernt sie Adriana kennen, dass die beiden, später im Buch, richtig dicke Freundinnen werden, daran ist an dieser Stelle noch nicht zu denken.
Ich merkte schon, dass sich Lexi gern mehr mit Adriana befasst hätte. Aber die ständige Angst, dass es ihrer Mutter doch nicht gefällt und sie „weiterziehen“ will, nagt schon sehr an ihr. Es spiegelt sich hier am Umgang der beiden wieder, mit Distanz und einer gewissen Vorsicht.
Sergio ist hingegen das komplette Gegenteil von Lexi. Er ist der Bruder von Adriana und der begehrenswerteste Typ, an der gesamten Schule.
Das Adriana Lexi davor warnt sich mit ihm einzulassen, ist immerhin berechtigt.
Viele Situationen in der Geschichte lassen Lexi und Sergio die Wege kreuzen und doch ist Lexi immer stark.

Natürlich schaut sie zu ihm auf, wer kann als Teenager schon einem heißen Typen widerstehen, der noch dazu ständig um einen herumscharwenzelt.
Je enger sich die beiden Mädchen miteinander anfreunden, desto offener und lustiger wird Lexi.
Das scheint auch Sergio zu gefallen, doch Adriana warnt ihn, denn immer wenn er bisher etwas mit einem Mädchen anfing, wollten diese danach nichts mehr mit Adriana zu tun haben.
Ihr Bruder hat ein Geheimnis, das er unbedingt bewahren muss, was ihm meist zu einem knallharten Typen werden lässt.
Der Umgang jedoch mit dem kleinen behinderten Bruder, von Sergio und Adriana, zeigt, dass Sergio eine sehr sanfte Seite besitzt.
Nicht nur Lexi war von diesem Wandel fasziniert, auch ich sah ihn in diesen Augenblicken mit gänzlich anderen Augen.

Die Weiterentwicklung ihrer Geschichte hat Eileen Janket überaus dramatisch gestaltet, was jedoch passiert kann ich leider hier nicht beschreiben.
Das würde die Lust am Lesen nur vergehen lassen und so halte ich mir vor, dies nur zu erwähnen.
Eileen Janket hat zwar ein Gefühl für ihre Figuren gezeigt, jedoch ist die Geschichte an sich sehr einfach beschrieben und zeitweise plätscherte sie nur dahin.

Ich würde „Crazy Love – verrückt verliebt“ als leichtes Jugendbuch bezeichnen. Sie zeigt damit auf, dass das Auftreten mancher Menschen meist einer Maske gleicht, hinter der sie ihre wahren Gefühle verbergen wollen.
Und das es im Leben den einen Menschen gibt, der weiß, wie es wirklich dahinter aussieht.

Ich bewerte diese Geschichte mit 3,5 Kolibris und runde diese natürlich wie immer auf.

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Kommentare:

real-booklover hat gesagt…

Das Buch steht auch auf meinem Wunschzettel. Ab und zu kann man ja eine "leichte" Geschichte ganz gut gebrauchen ;)

Nici hat gesagt…

Das Buch ist heute auch auf meiner Wunschliste gelandet! :)