17. Juli 2013

Verrückt nach Brause von Gabi Groger

(Copyright: Gabi Groger)

Der Titel des Buches “Verrückt nach Brause” verrät nicht viel über den Inhalt, aber die Autorin Gabi Groger hat sich etwas dabei gedacht.
Mit ihrem, am 5. Mai 2013 erschienen, E-Book erzählt sie eine 98 seitenlange Geschichte, über eine humorvolle Protagonistin und deren Ansichten über das männliche Geschlecht.
Ich danke der Autorin für die E-Book Datei!

Birgit Fischer ist alleinerziehende Mutter eines halbwüchsigen Sohnes und des Labradors Ben.

Schon der Gang zur Naturheilpraktikerin kostet ihr Nerven ohne Ende, was sie allein ihrer besten Freundin Caro zu verdanken hat.
Auch auf Arbeit herrscht nicht das richtige Klima, welches sie sich sehnlichste herbeiwünscht.
Doch sie macht das Beste aus ihrem Leben und sogar noch mehr, sie meldet sich bei einer Singlebörse im Internet an.
Und schon nimmt das Chaos seinen Lauf …

Mit ihrer Debütgeschichte startet Gabi Groger eine witzige und überaus unterhaltende Geschichte.
Ihre Protagonistin steht mitten im Leben und ist damit mehr als ausgelastet. Doch was macht Birgit, ausgerechnet bei einer Singlebörse, kostenlos für Frauen versteht sich, anzumelden.

Die vielen Chateinträge und unterschiedlichen Männer, die sich dort kennenlernt und sich rege austauscht, machen Birgit Fischers Handlung zu einer tollen Unterhaltung.

Und auch wenn Caro, die Freundin von Birgit, nicht so viele Szenen zugesprochen bekommt, so ist sie oft ein Antrieb in dem Leben ihrer Freundin, auch wenn dieser Antrieb oft nach hinten losgeht.
Irgendwann kommt bei uns Frauen die Frage nach dem Sinn des Lebens. Männer fallen in die Krise und wollen wieder jung sein, kaufen sich ein neues Auto oder tauschen einfach die Ehefrau gegen ein jüngeres Exemplar aus.

Birgit geht auf Männerfang, auch wenn es nur ist, um Bestätigungen zu sammeln.
Sie ist als Protagonistin zwar humorvoll und doch habe ich manchmal das Gefühl gehabt, dass sie zu viel auf einmal will und hat sie es dann hat sie keine Lust mehr darauf - irgendwie typisch für Frauen, aber in so einer kurzen Geschichte, manchmal nicht förderlich.

Warum dieses Buch verrückt nach Brause heißt, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, bis “Ahoi-Brause” sich bei Birgit meldet.
Ein reger Nachrichtenfluss beginnt und beide sind sich auf Anhieb sympathisch - ob etwas aus den Beiden wird, verrate ich natürlich hier nicht.

Für mich ist Gabi Grogers Geschichte zwar eine sehr kurze Unterhaltung, doch spickt sie es gekonnt mit Alltagssituationen und einer humorvollen Protagonistin.
Da die Autorin hiermit zeigt, dass sie schreiben kann, mit ihrem leichten und überaus lockeren Schreibstil, hoffe ich sehr, dass sie sich erneut an ein Werk wagt.

Ich vergebe nur 3,5 Kolibris, 4 wieder aufgerundet, weil ich denke, dass die Autorin mehr Potenzial besitzt und ihre Protagonistin mir ehrlich gesagt zu viel Aufmerksamkeit verlangte.

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