20. Dezember 2013

Die Luna-Chroniken 1: Die Monde so silbern von Marissa Meyer

(Copyright: Carlsen-Verlag)

Heute erscheint ein Buch im Carlsen-Verlag, das nicht nur mit einem schönen Cover besticht, sondern auch durch seine Protagonistin – „Die Luna-Chroniken 1: Die Monde so silbern“.
Aus der Feder von Marissa Meyer ist es schon im englischsprachigen Raum ein Erfolg.
Nun ist es heute, am 20.Dezember 2013 erschienen und umfasst 416 Seiten.
Ich danke dem Carlsen-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Aschenputtel, für viele ein legendäres Märchen, für die Protagonistin Cinder wird es wahr.

Ihr Leben spielt sich im „Asiatischen Staatenbund“ der Erde ab, als königliche Mechanikerin für Roboter aller Art.
Doch Cinder ist ein Cyborg, ein Mensch mit Maschinenbestandteilen in sich.

Als Prinz Kai an ihren Landen herantritt, beginnt ihr Leben eine dramatische Wendung zu nehmen …

Allein schon dieses Cover liebe ich- schwarz mit silbernen, funkelnden Absatzschuhen.
Auch die Geschichte ist durch schwarze Seiten unterteilt und mit Zitaten aus dem Märchen „Aschenputtel“ beginnt ein neuer Abschnitt der Geschichte.
Cinder lernt man als Leser gleich zu Beginn kennen und wird in ihre Welt, durch zahlreiche Erklärungen ihres Umfelds, eingeführt.
Ich schloss sie sofort ins Herz, was auch an den sehr leichten Erzählstil liegt, der nichts zuviel preisgibt und immer eine gewisse Anspannung für dich bereithält.

Sie ist, wie im Märchen, ihrer Stiefmutter untergeben und aber nur eine der beiden Stiefschwestern hasst Cinder, die andere, Peony, liebt sie wie eine richtige Schwester.
Beim Lesen bemerkt man, wie sehr zerrissen Cinder aufgrund ihrer Situation ist - sie ist nicht frei, sondern immer gebunden an ihre Stiefmutter, dazu kommt auch noch, dass sie ein Cyborg ist, also nichts wert in den Augen anderer.
Die Dramatik im Buch wird durch die Krankheit der „Blauen Pest“ ständig hochgehalten, da nicht nur ein großer Teil der Weltbevölkerung darunter leidet, sondern auch Kais Vater, der Kaiser, daran stark erkrankt ist.

Eine Suche nach dem Gegenmittel lässt auch Cinder immer mehr ins Auge des Staates rutschen, warum jedoch bleibt lange eine Andeutung, die gespickt mit Hinweisen, sich immer mehr zu einem ganzen Bild verdichtet.
Prinz Kai scheint genau so zerrissen wie Cinder. Nebenher ist er natürlich DER Frauenschwarm. Doch in Cinder sieht er mehr, aber die Nähe zueinander ist schwer zu überbrücken, da Cinder das Geheimnis um ihren Cyborgkörper nicht preisgeben will.
Eine Wendung und auch daher der Titel der Chronik, geschieht, als die Königin der Luna auf der Erde ankommt.

Ein Bündnis soll besiegelt werden und im Mittelpunkt steht für diese Königin nur eine Heirat mit Prinz Kai.
Marissa Meyer hat eine magische Seite für die Lunabewohner verfasst, die sie dazu bringt, andere zu manipulieren - Zaubern, nennen es die Erdenbewohner leichthin, doch es scheint mehr dahinter zu stecken.
Natürlich ist ein Märchen und dann diese „Zukunkunftsversion“ davon ein zuerst komischer Mix, aber wer „Die Luna Chroniken“ liest, findet heraus, dass die Autorin einen sehr guten Weg für ihre Idee gefunden hat.

Mich hat dieses Buch vor allem durch seine vielen Wendungen, mit der Grundgeschichte über die Lunabewohner und ihrer Königin, sowie das Zusammenspiel zwischen der Figur von Cinder und Kai, sehr mitgerissen und überzeugt.
Immer wieder wird man als Leser dazu animiert selbst zu hinterfragen wer Freund und wer Feind ist - was ist richtig und was falsch, warum, wieso, weshalb?
Deshalb kann man sich auch gut in die Protagonistin hineinversetzen, denn ihr Leben beginnt immer mehr aus diesen Fragen zu bestehen, aber vor allem: Was will der Prinz ausgerechnet von ihr und warum lädt er sie ständig zum Ball ein?

Auf jeden Fall darf die Romantik, auch wenn es nur ein Bruchstück aus dem Märchen ist, nicht fehlen und so entwischt nicht nur der Protagonistin der ein oder andere Seufzer.
Gespannt schaue ich nun in den Januar 2014, wo der zweite, deutsche Teil im Carlsen-Verlag unter dem Titel „Das Blut so rot“ erscheinen wird.
Angekündigt wurden bereits vier Bände aus der Chronik, wann diese alle erscheinen, das weiß nur seine Autorin - Marissa Meyer.

„Die Luna-Chroniken: Die Monde so silbern“ ist ein Märchen mit Blick in eine Zukunft, die voller Technik steckt und der Mond eine große Bedrohung darstellt, aber auch Freundschaft, Ängste und Liebe noch immer eine wichtige Rolle spielen. Meine absolute Leseempfehlung für diese außergewöhnliche Geschichte!

                                             Zum Buch auf der Verlagsseite: KLICK
                                  Zweiter Teil der Reihe auf der Verlagsseite: KLICK 

Kommentare:

Ines Caranaubahx hat gesagt…

Au ha, wo ist euer wunderschönes Design hin? :O

Das Buch hört sich interessant an, ich habe am Anfang garnicht gesehen das es Absatzschuhe sind, haha :D

Conny Z. hat gesagt…

MEIN Design ist geändert ;)
Neues Jahr und Veränderungen bringen auch neue Sachen mit sich und ich liiiiiiiiiiiiebe es *lach*

Du ich auch nicht, ich konnte es nicht deuten, hab ich erst richtig gesehen, als ich das Buch in den Händen hatte ^^

Alles Liebe,
Conny

Ines Caranaubahx hat gesagt…

Ja aber... vorher war es doch so schön warm. Ich finde es jetzt irgendwie leer... aber jedem das seine :) Ich bin auch nicht so der grünton, die andere Farben waren genau mein Ding, desswegen vermisse ich es jetzt umso mehr ^^
Wieso denn da "Unser Buchblog"? :D

Erst fand ich das Buch hörte sich auch echt spannend an aber wenn ein Schuh echt so große Rolle spielt das er aufs Cover muss... ch glaub ist doch nichts für mich :D

Conny Z. hat gesagt…

Ach Ines, lies es einfach lol

Da ich meine Seitenadresse nicht ändern kann auf "die Seitenfluesterin - mein Buchblog" und wir hier eigentlich zu zweit angefangen haben, bleibt das unser in klein und steht für "alle" ;)

Liebe Grüße,
Conny

Librimania hat gesagt…

Ich kann jetzt nichts zum neuen Design sagen, ich kenne das alte nämlich nicht.

Aber die Rezi triffts. Von mir bekommt Wie Monde so silbern auch eine fette Leseerzählung. Aschenputtel kann eben auch ganz anders ;-)