19. Dezember 2013

Sonne, Mond und Männer von Mona Frick

(Copyright: Mona Frick)

Mona Frick schreibt Märchen, aber im November ist auch eine kleine Geschichte erschienen, die über eine Frau erzählt, die ihr Liebesglück sucht.
Sonne, Mond und Männer“ treffender könnt der Titel, des 168 Seiten und turbulenten Werkes nicht gewählt werden.
Ich danke der Autorin für dieses Rezensionsexemplar!

Jasmina Masari, eine Frau wie aus Tausend und einer Nacht, doch ihr Leben ist kein Märchen, sondern chaotisch und voll von der Suche nach der großen Liebe.

Sie ist Model und kommt viel in der Welt herum, an Männer mangelt es auch nicht, aber ihr Herz ist zu schnell vergeben, aber leider ist der Auserwählte immer schnell wieder weg …

Wer kennt es nicht, die Suche nach der großen Liebe.
Einige werden sie schon haben, andere wollen sie nicht und viele werden sich wie Jasmina fühlen – auf der großen und überaus verzweifelten Suche nach Mr. Right.
Aber gibt es diesen wirklich, kann man ihn sich beim „Universum“ bestellen und liegt irgendwo die Zukunft aufgelistet und gibt es Menschen, die diese lesen können.
Die Protagonistin ist sehr davon gefesselt und stützt ihr ganzes Seelenheil auf diese Suche, denn ihre biologische Uhr tickt sehr laut und lässt sie nicht los.

Oft konnte ich sie nicht verstehen, warum dieser Zwang und die Suche nach Geld und Liebe. Sie hat doch alles.
Menschen, die sie lieben, einen Job, der sie fordert, eine weitere Leidenschaft, die Märchen, die sie erfüllen. Warum also dieser Stress mit Männern, sie kann wirklich jeden haben.
Immer wieder verliert sie ihr Herz und jeder Mann, den sie begegnet, beginnt darauf herumzutrampeln.
Ob nun Tom oder Martin jeder in diesem Geschichtsabschnitt wirft sie in ein tiefes Loch.

Ihre Freundinnen Bella und Anni tun ihr Übriges dazu, denn wie ihre Freundin sind sie meist auch auf Männerfang ob nun virtuell oder im echten Leben, überall sieht das Trio Mr. Right.
Mona Frick erzählt diese, einwenig autobiografische Geschichte, so rasant, dass man als Leser selbst die Gefühlsachterbahn erlebt.

Jedes Kapitel ist nicht gerade lang, und wie ein Tagebucheintrag gestaltet, denn durch ihre seelische Verfassung muss sie dieses als Therapie führen.
Jasmina ist eine Protagonistin, mit der man gern einen Kaffee trinken gehen möchte, um sie zu fragen: Warum machst du dir so einen Stress? 

Ist es wirklich so, dass man fast schon panisch wird, wenn man kein Kind in die Welt gesetzt hat und der Erfolg, auch wenn man welchen hat, mehr schlecht als recht sich anfühlt.
Muss das ganze Leben dann nur noch aus Zweifel bestehen und man selbst verfällt in einen Gedankengang der einen gereizt werden lässt und wo man sich jeden Typen an den Hals schmeißt, nur um zu erfahren, dass dieser nicht wirklich was Ernstes sucht?
Mir ist das alles schleierhaft und lässt auch in manchen Szenen die Leselust gegen Null laufen.

Zum Glück hat Jasmina ihre Schwester Jacki, die versteht die Stimmung aufzulockern und wirklich ein Unikat ist.

„Sonne, Mond und Sterne“ von Mona Frick ist eine chaotische Liebesgeschichte, die die Suche nach der großen Liebe erzählt und mit einer rasanten Handlung aufwartet.

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Rezension zu Mona Fricks Märchen:


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