6. März 2014

Zeitsplitter - Die Jägerin von Cristin Terrill

(Copyright: Bastei Lübbe)

Ein großer Hype ging im Netz um, als diesersBuch von Cristin Terrill erschien.
Zeitsplitter - Die Jägerin” kursierte auf einmal im Netz und so bin auch ich darauf aufmerksam geworden.
Erschienen ist es am 14. Februar 2014 im Bastei Lübbe (Boje) Verlag und umfasst 336 Seiten.
Bei mir ist es als E-Book eingezogen.

Was ist, wenn du weißt wie dein Leben verläuft? Was wenn du schon so oft versucht hast dein Leben zu ändern und doch am Ende alles nichts bringt? Kämpfst du weiter oder gibst du auf?
 
Dieses Leben lebt Em.
Ihre Geschichte ist die eines Mädchens, dass, verliebt in einen hochintelligenten Jungen, durch ihn eine brutale Zukunft erlebt.
Doch sie kann sie ändern, wenn sie den richtigen Auslöser des Übels jagt und zur Strecke bringt …

Zusammen mit der Protagonistin Em landet der Leser in einem Gefängnis. Aber nicht irgendeines, sondern sie wird festgehalten für ein Geheimnis, dass bei seiner Lüftung die Menschheit in großer Gefahr bringen könnte.
Alles ist ziemlich verwirrend, denn nicht nur Em weiß, warum sie ständig gequält wird, auch der Leser steht vor der Handlung und versucht hinter dem Wesen der Geschichte zu gelangen.

Im gleichen Atemzug schickt die Autorin dann Marina ins Geschehen.
Sie ist verliebt und das in den begehrtesten und doch schrägsten Jungen - James.
Dieser ist ein Genie, aber lebt mehr in seiner Welt, als das er mitbekommt, wie viel er Marina bedeutet.
Die Sichtweisen wechseln zwischen Em und Marina hin und her und versuchen somit einen kleinen Einblick in ihre Wesenszüge zu verdeutlichen.
Schnell geht alles Schlag auf Schlag - Em kann zusammen mit Finn, der ihr Freund ist und ebenfalls gefangen gehalten wird, durch eine Art Zeitmaschine entkommen und Marina erlebt den Tod von James Bruder Nate live mit.

Was immer wieder deutlich wird, ist das Em auf der Jagd nach Befreiung, in die Vergangenheit gelangt ist und dort ihre eigene aufarbeitet.
Puzzleteile reihen sich aneinander und so wird Schritt für Schritt klar, wie wichtig die einzelnen aufgeführten Figuren füreinander sind.
Und doch konnte ich mit keinen warm werden, denn mir waren die Abläufe zu schnell, zu vorhersehbar und die ständig wechselnden Sichtwechsel taten dazu ihr übriges.
Die einzige Konstanze war das Ziel der Zerstörung der Zeitmaschine - niemals sollte diese gebaut werden.
Marinas Figur war zu naiv und die von Em zeitweise zu hart, eigentlich eine ausgleichende Mischung, aber bei diesen Handlungssträngen nicht produktiv.

Nur einer ließ mich immer wieder aufhorchen und spielte dazu noch sehr offen mit seinen Gefühlen - Finn.
Dieser steht sowohl Marina als auch Em immer zur Seite und egal wie der Weg aussieht, er bleibt der Fels in der Brandung.

Cristin Terrill hat zwar eine sehr gute Grundidee für ihre Geschichte gehabt, diese aber nicht zu eingesetzt, wie es manch Autor geschaffen würde.
Da hilft es auch nicht die "Zeitsplitter" einzubauen, die Em und Finn durchleben müssen, diese waren gut gesetzt und zeigen wie tödlich ihre Reise ist.

“Zeitsplitter - Die Jägerin” floppt für mich an der Umsetzung und zu vielen Szenen, die jeder voraussehen kann.

Zum Buch auf der Verlagsseite: KLICK


Oh, dies ist mein erster richtiger Flopp, in der letzten Zeit! Aber zum Glück bin ich nur die Ausnahme für dieses Buch - vielleicht gefällt es euch und ich würde mich freuen, davon zu erfahren! 

Kommentare:

Friedelchen hat gesagt…

Hm, ich glaube, das ist tatsächlich die erste negative Rezension, die ich zu diesem Buch sehe und es ist schön, auch mal Kritik statt nur Lobendes zu lesen. Ich habe mir das Buch heute bestellt und bin gespannt, wie es bei mir abschneiden wird. Dank deiner Kritik bin ich ja schon etwas vorbereitet :-)

Conny Z. hat gesagt…

Ja ich weiß :(((
Aber ich bin einfach nicht damit warm geworden.

Da bin ich wirklich gespannt auf deine Meinung !!!

Alles Liebe,
Conny