6. Juni 2014

Traumlos 2 – Im Tal der vergessenen Hoffnung von Jennifer Jäger

(Copyright: Carlsen Impress)

Durch einer Aktion bei der Autorin Jennifer Jäger durfte ich ihren zweiten Teil zur Reihe „Traumlos“ lesen.
Im Tal der vergessenen Hoffnung“ erschien am 8.Mai 2014 bei Carlsen Impress.
296 Seiten erzählen über seine Protagonistin Hailey, deren Weg weiterhin gegen das System der Träume und Unterdrückung fortläuft.
Ich danke der Autorin für das Rezensionsexemplar!

Hailey ist, beschützt von ihren Freunden, unter den Rebellen gelandet, doch ihre Gedanken sind bei Macey.

Ein großes Geheimnis gilt es für sie zu lüften und viele Gefahren zu bestehen … werden all ihre Freunde wieder zusammenfinden und was ist mit den Erinnerungen derer …

Langes warten und nun endet die Reihe schon.
Mit Hailey hatte ich im ersten Band geliebt, gebangt und gefochten, nun aber verschloss sich die Protagonistin nicht nur mir, sondern auch ihren Freunden gegenüber.
Nervig, eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ich das in Hailey mal sehen würde, aber so kam sie mir auf dem ersten Abschnitt vor.

Nicht nur ihre Freunde versuchen zu ergründen, was ihr fehlt und warum sie sich nicht helfen lässt, auch ich als Leser versuchte die Beweggründe zu erforschen. Aber kein durchkommen.
Erst ihre spannende Reise zu ihrer Mutter und der Versuch das geheimnisvolle Panopticon zu entdecken, weckte die Geschichte aus einem Schlaf und gelange zu alter Stärke.
Treffender könnte man Caleb und Wolf als Hauptfiguren darstellen, denn ihre Aufgaben bestehen nun zum größten Teil darin die Geschichte zu retten und Hailey wieder aufzubauen.
Wobei ich Wolf mehr bevorzugt im ersten Teil gern begleitete, hat sich hier Caleb doch mehr etabliert. Aber bleibt dies nicht so, denn immer wieder rückt Macy in Haileys Gedanken und lässt keinen Platz für die Liebe.

Man bekam das Gefühl, gegen Ende der Geschichte, dass Jennifer Jäger diese schnell beenden wollte.
Die sonst so gut von ihr genutzten Spannungsbögen gab es nur teilweise, fielen aber genauso schnell wie sie aufgebaut waren wieder ab.
Ein Gefühlhoch und –runter für Figuren und Leser entsteht, dass wenig Lust an der Geschichte aufkommen lies.
Schade - war ich doch bisher so überzeugt worden von ihrer Schreibkunst.

„Traumlos – Im Tal der vergessenen Hoffnung“ ist eine Geschichte, die sehr betrübt und mit nur wenigen Lichtblicken punkten kann.

Zum Buch auf der Verlagsseite: KLICK

Kommentare:

Nicole sarah-sophia hat gesagt…

Mir hat der zweite Band auch irgendwie nicht so gefallen, beruhigend wenn es andere auch so sehen:-)

Flo und C hat gesagt…

Schade, die Geschichte klingt so interessant. Vielleicht lese ich nur Band 1 und lasse es dann bleiben.

lg Florenca von geliebtes Buch