12. Juli 2015

Die Liebesbotin der Königin von Bettina Pecha


Dank der Leserunde bei  Lovelybooks, konnte ich die historische Liebesgeschichte „Die Liebesbotin der Königin“ von der Autorin Bettina Pecha  kennenlernen.
Auf 318 Seiten taucht der Leser in die Zeit Heinrich VIII. ein und begleitet die Protagonistin Elizabeth durch diese sehr gefährliche Epoche.

Im Jahre 1533 beginnt für das junge Mädchen Elizabeth ein neuer Abschnitt. Ihr Vater lässt sie an den Hof der Gräfin in Norfolk bringen, damit sie dort eine gute Ausbildung bekommt.
In jener Zeit war es auch der Glaubensumbruch Heinrichs VIII. und die Hochzeit mit Anne Boleyn, welche das Volk bewegte. Genau dort beginnt die Geschichte …

Wer die Tudorzeit kennenlernen möchte, ist mit Bettina Pecha genau an die richtige Romangestaltung gelangt. Mit ihrer Protagonistin Elizabeth, von allen Lizzy gerufen, zeigt sie das Leben zur Regierungszeit Heinrich VIII. auf.
Lizzy ist noch in jungen Jahren und wird an einen Hof nach Norfolk gebracht, um dort eine anständige Ausbildung zu erhalten. Nicht viele Mädchen ihres Alters und Standes bekamen diese zugesprochen. 

Auf diesem begegnet sie Catherine Howard und ihrer ersten Liebe Francis.
Sie durchlebt eben jene Gefühle, die ein Teenager von heute auch hegen würde. Nur ist es nicht einfach sich in jener Zeit sittlich zu benehmen, da die Jungfräulichkeit das höchste Gut war.
Lizzy geht ihren Weg und wächst zu einer sehr galanten jungen Frau heran.
Neben ihrer Geschichte erlebt der Leser die Umbrüche am englischen Königshof. Affären und Intrigen waren an der Tagesordnung und so wird auch Jahre später Lizzy dort hineingezogen.
Bettina Pecha hat tolle Elemente aus jener Zeit mit hineingebracht, wie zum Beispiel die Ordnung am Hofe, das Leben des Untertanen oder der Wandel eines jungen Mädchens zum Ehealter.

Man bekommt viele Gefühle geboten und wohl ist es der stattliche Philip Hamilton, welcher die Frauenherzen höherschlagen lässt, kann man ihn doch immer nur aus der Ferne bewundern und hoffen, dass sich die Wege der Figuren bald kreuzen mögen.
Gerade der historische Aspekt hat mich überzeugen können. Alles war gut recherchiert und in der Handlung verwoben, sodass man durchaus das Gefühl bekommen konnte, dass Lizzy wirklich gelebt hat.

Nur ein kleiner Aspekt war es, der mich gestört hatte und das waren ständige Wiederholungen mancher Sachen, wie die Farben der Tudors. Immer wieder im gleichen Wortlaut wiedergegeben wirkten diese Stellen nicht unterhaltend, aber Bettina Pecha hatte es zum Glück immer wieder geschafft Farbe hinzuzufügen und eine Wendung war schnell getan.

Wer also gern einmal eine schöne historische Geschichte mit einem Hauch Gefahr und Spannung lesen möchte, der sollte in die Tudorzeit von Bettina Pecha einkehren.

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