7. November 2015

Zwischen uns nur der Himmel von Laura Johnston

(Copyright: dtv-Verlag)

Als Leserunde startete ich mit diesem, wie ich finde, fantastisch aussehenden Buch. Es braucht nicht immer irgendwelche ausgefallenen Dinge, um einen kleinen Blickfang zu zaubern. Auf Lovelybooks wurden Teilnehmer an dieser Leserunde gesucht. “Zwischen uns nur der Himmel” ist aus der Feder der Amerikanerin Laura Johnston. Es erschien im Oktober 2015 und umfasst 401 Seiten. Der dtv-Verlag ist hier der Herausgeber und hat auch die Leserundenexemplare herausgegeben - Danke dafür!

Sienna hat ein Trauma … ihr Vater ist gestorben und sie gibt sich die Schuld an dieser Tragödie. Bei ihrem Urlaub lernt sie Austin kennen. Einen jungen Mann, der ihr zeigt, dass Liebe und Zusammenhalt, sowie ein ehrlicher, aufopferungsvoller Charakter, alle Schranken überwinden kann …

Ja, ich gebe es zu, ich möchte keinen Mr. Grey, ich plädiere seit dieser Geschichte zu einem Austin!
Laura Johnston nimmt sich zwei junge Leute aus gänzlich unterschiedlichen Schichten. Romeo und Julia, werden sich jetzt einige denken - ja, könnte man fast annehmen.
Aber alles zurück zum Anfang. Durch die Leserunde und einigen Bloggerposts, des zarten Covers von “Zwischen uns der Himmel”, bin ich auf dieses Werk aufmerksam geworden. (Das ich daran teilnehmen durfte entsandte viele Begeisterungsjubler meinerseits.)

Alles beginnt mit Sienna, welche sich in einer Ohnmacht befindet und man nicht wirklich versteht, was da gerade mit der 17 jährigen passiert. Nach ein paar Kapiteln wird es aber klar, dass sie ein Trauma, beeinflusst durch einen schrecklichen Unfall, mit ihrem Vater, zu haben scheint. Anscheinend bewältigt ihr Körper so das Geschehene und tja, die Gute kippt immer wieder mal im Verlauf um.
Wäre dies aber nicht so, würde sie nicht den tollsten Typen seid der Buchschreibung kennenlernen - Austin. Was soll ich noch groß erwähnen, ich habe noch nie einen so perfekten Jungen kennengelernt. Er ist höfflich, hat Ecken und Kanten (gut, wäre ja langweilig, wenn nicht), ist ein ganzer Gentleman - aber und an etwas spuky, aber dennoch hat er für mich die Handlung beeinflusst.

Durch die gewählten Sichtwechsel erlebt man jeden der Figuren, als würde man selbst mit dabei sein.
Die beiden verlieben sich so sehr ineinander. Die Autorin schafft es richtig es knistern zu lassen, sodass man als Leser schreit: “Jetzt küss sie doch endlich!”
Der weitere Verlauf der Handlung geht mit Selbstzweifel von Sienna einher, denn ihre Mutter beeinflusst sie dermaßen, dass sie dieser regelrecht hörig zu sein scheint.
Ebenso ist es echt nicht schön, dass sie einen Freund hat, aber mit Austin etwas anfängt. Gut er ahnt es von Beginn an und setzt alles daran, dass sie diesen Kyle verlässt.

Doch immer weiter geht das Gefühl - und Ohnmachtchaos, sodass ich nach einer Weile Sienna nicht mehr ausstehen konnte. Sie verleiht der Geschichte etwas extrem Naives (ja, ich habe auf die innere Göttin gewartet), dass man einfach nur denkt: “Man dieses Mädchen hat keine eigene Meinung. Warum?” Angeblich will sie es jedem Recht machen, aber sich dermaßen beeinflussen zu lassen, ist schon Hörigkeit.

Die Situationen überschlagen sich und man erlebt einen Austin, der sich gegen seine Zukunft entscheiden möchte, um einen anderen Weg zu folgen - alles aus Liebe.
Laura Johnston hatte mich sehr gepackt, aber dann einfach fallen gelassen, mit dem ewigen Gefühls- Hin und Her Siennas. Doch der männliche Part hat das Segel meines Unmutes herumgerissen und mich wieder binden können. Leider kommt das Ende so abrupt, dass man schon fast das Gefühl bekommt, dort musste die Autorin ganz schnell fertig werden.

Liebe überwindet Vorurteile mit Ehrlichkeit und offenen Herzen, dass beweist “Zwischen uns nur der Himmel”.







Kommentare:

Romantic Bookfan hat gesagt…

Hi Conny,

hm, einerseits hört sich das Buch gut an, andererseits mag ich keine "Heldinnen", die nicht in die Gänge kommen und denen man einen Tritt in den Popo geben will :-P

LG Desiree

dieSeitenfluesterer -unserBuchblog hat gesagt…

Hallo,

ja so erging es mir auch. Wenn alles so gut beginnt und dann nur der männliche alles herausreißen kann.
Aber vielleicht sind das nur meine Empfindungen und der Gewinner des Buches findes es im Gegenzug toll ^^

Seitenfluesterhafte Grüße,
Conny