19. Dezember 2015

Lockwood & Co - Die raunende Maske von Jonathan Stroud

(Copyright: CBJ-Verlag)

Der von mir ersehnte dritte Teil der „Lockwood & Co.“ Reihe, erschien im Oktober 2015 im CBJ-Verlag. Mit seinen 464 Seiten vergeistert er die Fans dieser Geschichte wieder deutlich.

Lockwood ist mit seiner Agentur immer angesehener, doch bei dem großen Geisteraufkommen in Chelsea möchte ihn keiner dabeihaben. So bleiben zahlreiche andere Geisteraktivitäten für Lucy, George und Lockwood übrig.
Um dies alles bewältigen zu können, stellt Lockwood kurzerhand Molly ein – ein Disaster, denn diese bringt zwar Ordnung, aber auch Gefühlschaos mit sich.
Immer gefährlicher werden die Geisterübergriffe und gerade Lucy spürt, dass in ihrem Team nichts mehr ist wie früher …

Diese Reihe hat etwas Magisches, auch wenn ich den zweiten Teil nicht besonders mochte, so schaffte es Jonathan Stroud doch hier, mich wieder zu „vergeistern“.
Gerade Lucy muss man einfach in sein Leserherz hineinlassen, da diese ja auch die ganzen Szenen schildert. Sie hat zwei Seiten, die eine ist sehr sanft und ich glaube, es steckt ein Hauch Liebe für Lockwood mit drin. Die andere ist hart und ein wenig dickköpfig.
Sie beginnt mit den Geistern zu kommunizieren und bringt dabei alle in große Gefahr.

Gerade die vielen verschiedenen Arten von Geistern sind es, die mich hier in den Bann gezogen haben. Ihre Grundlagen des Spukens und die Verbindungen zu dem großen “Endgegner” sind wie winzige Puzzlestücke, um am Ende alles zusammensetzen zu können.
Lockwood hingegen tritt hier ganz in den Hintergrund, den Lucy entdeckt ein paar Geheimnisse, die ihn nicht wirklich in einem guten Licht stehen lässt. Für mich als Leser kam er teilweise sehr abgehoben herüber und seine Sympathiepunkte ließen ihn dadurch erheblich sinken.

Hier stand es der neuen Figur Molly zu nach vorn zu treten. Ich mochte sie nicht besonders, da ich sie nicht einschätzen konnte. Ebenso wie Lucy, der Molly natürlich gleich ein Dorn im Auge ist. Aber was genau mit Molly los ist, erfährt man nicht so richtig. Ich hege hingegen noch die Hoffnung auf einen vierten Band dieser Reihe. (Bei “Bartimäus” war es ja auch nicht anders, dass aus den geplanten drei Bänden ein Vierter wurde.)
Jonathan Stroud überzeugt hier wieder mit sehr vielen Rätseln, die George für sich aufnimmt und zusammensetzen kann. Nur in diesem Team gelingt es, die überaus gefährlichen Gegebenheiten in Chelsea entgegentreten zu können.

George ist so ein typischer Nebenspieler, den man nicht aus den Augen lassen sollte, da er ein sehr helles Köpfchen besitzt und immer mit den Gedanken schon einen großen Schritt allen anderen voraus ist.
Ich empfand “Die raunende Maske” als ein Highlight dieser Reihe und bin, wie schon erwähnt, gespannt, ob es einen vierten Teil geben wird.





Rezension zum ersten Teil





Kommentare:

Anja Druckbuchstaben hat gesagt…

Hallöchen =)

Sehr sehr schöne Rezi! Ich bin ein großer Fan der Reihe. Ich muss zugeben, dass ich George zu Beginn der Reihe sehr seltsam fand, aber in "Die raunende Maske" habe ich gemerkt, dass er sich komplett in mein Herz geschlichen hat. Das hab ich gar nicht richtig mitgekriegt! Aber ich mag ihn! Er ist clever und oft das Zünglein an der Waage. Seine Schlagfertigkeit, Direktheit und seine Provokationen weiß ich sehr zu schätzen.
Lockwood kam mir hier ein bisschen kurz. Er wurde sehr einseitig dargestellt der Gute <3. Ich bin gespannt was Lucy im nächsten Band macht.

LG
Anja

dieSeitenfluesterer- unserBuchblog hat gesagt…

Hallo Anja,

ich bin soooo froh, dass es einen vierten Teil geben wird. So kann man ja Lucys Geschichte nicht enden lassen ^^

Frohe Weihnachten,

deine Seitenfluesterin