12. Januar 2016

Im Pyjama um halb vier von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt

(Copyright: Arena - Verlag)

Im Jahr 2013 erschien Gabriella Engelmanns und Jakob M. Leonhardts Gemeinschaftswerk „Im Pyjama um halb vier“. Der „Chat-Roman“ umfasst 244 Seiten und erschien im Arena Verlag.

Lulu und Ben, auf dem ersten Blick scheinen sie keine Verbindung zu haben, wohnen sie doch Hunderte von Kilometer entfernt. Doch das Internet macht es möglich und so beginnt eine Zeit für beide mit zahlreichem Austausch über das Leben … und die Liebe.

„Im Pyjama um halb vier“ ist so ein typisches Hypebuch, welches ich in jenem Jahr aber nicht lesen wollte, wegen dem Chataufbau. Durch eine ähnliche Geschichte, die  im Jahr 2015 erschienen ist, dachte ich mir, dass ich nun auch für Gabriella Engelsmanns Werk gerüstet bin.
Die grafische Darstellung des Romans war leider sehr veraltet und so hatte ich das Gefühl, dass beide in einem normalen Chat unterwegs sind, und nicht auf Facebook und Co.. Vom Aufbau her  hätte man hier also durchaus origineller sein können.

Lulu und Ben sollen beides Teenager sein, doch im Verlauf des Chats hatte ich immer wieder das Gefühl, dass beide entweder sehr schnell erwachsen werden mussten, oder die Autoren einfach vergessen haben, wie es war Teenager zu sein und sich auch so zu geben.
Ebenso war mir der Chatverlauf im Ganzen betrachtet sehr fad und ich hatte schnell Langeweile – so muss sich die NSA fühlen, wenn sie unsere Chats mitliest.
Auch waren es die vielen Lügen, welche sich immer mehr zwischen ihnen aufgebaut hatten und sie doch immer wieder zusammenfanden – tut mir leid, aber hier gilt für mich „eine Chance ja, bei der zweiten stimmt was nicht“.

Die Autoren haben es für mich nicht verstanden Gefühle zu transportieren, denn auch in so einer Form der Geschichtenerzählung kann an Dramatik hineinbringen.

Für mich ist „Im Pyjama um halb vier“ ein absoluter Flop – ich würde dieses Buch niemanden empfehlen!








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