9. Februar 2016

Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz

(Copyright: Heyne Verlag)

Bereits im Jahr 2012 erschien der erste Teil aus der „Hollyhill“ Reihe. Mit „Zurück nach Hollyhill“ beginnt Alexandra Pilz ihre Reise durch die Zeit. 348 Seiten erzählen über das Abenteuer von Emily, welches ich mitgegangen bin.
Emily bekommt zu ihrem Abitur einen Brief von ihrer verstorbenen Mutter. Die beschreibt ihr ein Dorf, welches auf keiner Karte verzeichnet ist. Noch nie hat sie sich etwas in ihrem Leben getraut, jetzt will sie diese Chance nutzen und zu Hollyhill reisen. Nur durch die Hilfe von Matt findet sie das verborgene Dorf in England. Doch alles dort scheint aus einer anderen Zeit zu stammen und schon befindet sich Emily mitten in einem riesigen Abenteuer …

Ich hätte mir ein großes Abenteuer gewünscht, landete aber in einer Geschichte mit platten Erzählungen und lascher Handlungsweise.
Emily ist ein fader Charakter, der sich viel sagen lässt und sich wenig zutraut. Ich kam einfach nicht an sie heran und konnte sie besser kennenlernen.
Matt sollte wohl der unbekannte Bad Boys sein, den sie sich nicht näher darf, aber er macht es einem richtig leicht ihn nicht zu mögen.

Es wird alles immer verworrener und die Erzählung stolperte nur von einem Ereignis zum nächsten. Auch die ganze Zeitreiseidee hinter dem Buch wurde zwar erwähnt und erklärt, dennoch war es für mich nicht genug ausgearbeitet. Ich hatte eher das Gefühl, dass die Autorin ihre Gedanken so schnell niederschreiben wollte, dass es gar nicht zu einem tieferen Geschehen zwischen Figuren und Leser kommen konnte.

Immer wieder setzt Alexandra Pilz den Serienmörder, der gleich, als er in der Geschichte auftaucht auch sein wahres Gesicht zeigt, in Szene. Dennoch kann man vor diesen Quayle keine Angst empfinden, weil immer wieder alles lasch herunter erzählt wurde. Mir fehlte einfach der Hauch von Spannung und das Knistern der Liebe. Nichts davon vermochte sie zu transportieren.
Einzig die Idee konnte mich überzeugen, aber die Stränge zu einem guten Buch fehlen hier vollkommen.






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