31. März 2016

The Choice - Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks

(Copyright: Heyne Verlag)

Nicholas Sparks eben verfilmtes Werk erschien bereits im Jahr 2009 im Heyne Verlag. Nun durfte ich die neu gestaltete Taschenbuchversion mit 412 Seiten lesen.

Im Jahr 1996 zieht Gabby neu in die Stadt. Ihr Ziel ist es ihren langjährigen Freund Kevin dazu zu bringen sie zu heiraten.
Mit ihrem Nachbar Travis scheinen große Probleme auf sie zu zukommen. Nicht nur, dass nur sein Hund in Frage kommen kann, weswegen ihre geliebte Hündin trächtig ist. Auch hat er eine sehr charismatische Seite, die Gabby magisch anzuziehen scheint …

Sehr viele Werke aus der Feder von Nicholas Sparks wurden schon verfilmt und sind auf dem Markt. Auch ich durfte schon einige davon bewundern. Leider zählt „Bis zum letzten Tag“ nicht gerade zu seinen stärksten Werken, aber immerhin schafft es, der Liebesromanautor schlecht hin, das Ruder zum Ende noch herumzureißen.

Gabby Ziel kann man durchaus nachvollziehen, sehnt sie sich doch nach einer ganzen Familie und danach von ihrem Freund Kevin anders wahrgenommen zu werden. Da kommen schnell die Fragen auf, warum sie überhaupt mit ihm zusammen ist, denn immer wieder bemerkt Gabbys Umfeld, das die Beiden überhaupt keine gemeinsamen Interessen haben. Der Frust darüber nun in einem kleinen Ort allein zu sein, bei Arbeit belästigt zu werden und seine reinrassige Hündin von einem rassefremden Hund gedeckt zu bekommen, bringt sehr viel Schwung in Gabbys Ruhiges gemüht.
Das ist die Szene, die wirklich am peinlichsten, aber zum Schlüsselpunkt der Figuren führt – das Aufeinandertreffen von Gabby und Travis, wegen der Hündin Molly.

Nicht nur der Leser bemerkt das Knistern der Figuren, auch diese zeigen es in diesen bestimmten Situation genau. Es ist einfach unvermeidbar, sich nicht zu begegnen und je mehr Travis sie für sich einnehmen kann, desto deutlicher beginnt Gabby über ihre Situation nachzudenken.
Wie soll es auch anders sein, hat Nicholas Sparks damit sein Traumpart kreiert, nicht aber ohne einen Wendepunkt einzuläuten.

Es sind diese Handlungsstränge, welcher wohl jeder, der seine Werke mag, komplett einnehmen – Dramatik beherrscht er wie kein anderer.
Ganz überzeugen konnte mich die Geschichte bei seinem Start zwar nicht, dennoch ist es durch die Sichtwechsel deutlich geworden, wie vielschichtig die Charaktere werden können.

Gerade Travis hat mich von sich überzeugt. Er ist ehrlich und immer für seine Freunde und Mitmenschen da. Und auch wenn das Leben ihn Steine in den Weg legt, so schafft er es durchzuhalten und um seine Liebe zu kämpfen!



Keine Kommentare: