8. April 2016

Wir zwei und der Himmel dazwischen von Polly Dugan

(Copyright: Knaur Verlag)

Erschienen ist Polly Dugans Buch im Knaur Verlag bereits am 11. Januar 2016. Die 400 Seiten ihrer Geschichte rund um Garrett sind in einem tollen Cover gehüllt.
Garrett und Leo sind schon seit Ewigkeiten beste Freunde. Bei einer Feier ringt Leo seinem Freund das Versprechen ab, dass er sich um die Familie kümmern soll, sollte ihm etwas zustoßen.
Niemals hätte Garrett angenommen, dass es wirklich so weit kommen würde – Leo stirbt und die kleine Familie steht nun ohne den Vater und geliebten Ehemann da …

Gerade durch die Covergestaltung habe ich mich schnell dazu entschlossen, Polly Dugans Buch zu lesen. Leider traf es dann aber nicht mehr meinen Geschmack.
Auch wenn das Thema sehr prägnant ist und die Figuren und ihr Leid an manchen Stellen gut zur Geltung kamen, so hatte ich immer wieder das Gefühl, dass eine gewisse Ordnung und Leichtigkeit im Erzählstrang fehlt.

Die Autorin behilft sich mit den Sichtwechseln und erzählt erst einmal die ganzen Zusammenhänge zwischen den Figuren auf.
Denn Garrett und Leo sind schon befreundet, seit sie 14 Jahre alt sind und haben sich seit dem nie weit voneinander entfernt. Immer wieder führen ihre Wege zueinander und so auch als Leo ihm das Versprechen abnimmt, sich um Audrey, seine Frau, zu kümmern.
Nun denkt man eigentlich, dass es in der ganzen Handlung um diese beiden Menschen geht, die mit der Trauer um einen guten Freund und Ehemann verbunden sind. Doch die Autorin lässt auch die Kinder des Verstorbenen zu Wort kommen.

Leider entwickelten sich dadurch Szenen, welche nicht ganz ins Gesamtbild passten und die Hauptfiguren in diesen Strängen zurückdrängten. Der rote Faden der Handlung franst aus und an manchen Stellen möchte man einfach weiterblättern.
Auch das Ende, welches noch mal dramatisch gestaltet wurde und alle Figuren in hellster Aufregung versetzt, kann dem Ganzen nicht mehr helfen. Schade, hätte es doch eine so tolle Geschichte werden können!



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