11. Mai 2016

Blogtour "Lass uns fliegen" - Sucht im Buch ... ein dunkler Beitrag + Gewinnspiel

(Achtung: Bestimmte Dinge sind nicht für Kinder unter 16 Jahren geeignet!)

(Copyright: Red Bug Books)

Viele schönen Seiten wurden euch schon auf dieser Blogtour vorgestellt. Nun tauchen wir in ein dunkles Kapitel ab, denn auch wenn man es nicht wahrhaben möchte, so gehört es dazu - Sucht.
Jeder von uns ist süchtig, sei es Kaffee … oder ja, wird sind Buchsüchtig!
Aber das, was unsere Protagonisten hier in “Lass uns fliegen” erleben müssen, ist lebensgefährlich 

“Lebensmüde. … Zu müde, um aufzustehen und am Leben teilzuhaben.” (Paulina, S. 15)


(Copyright: netDoktor.de)

Medikamentensucht

Paulina geht damit nicht offen um, aber sie ist süchtig nach den Beruhigungspillen - ausrechnet diese, die ihr Therapeut ihr verschrieben hat.

“ “Nimmst du die Tabletten? Helfen sie?” ; “Ja, aber … wenn ich sie nehme, bin ich immer so müde und schlapp und habe das Gefühl, alles ist weit weg. Aber ohne sie heule ich ständig …” (Paulina, S. 89)

Zukunftsängste, Geldsorgen oder Dauerstress im Job – der steigende Leistungsdruck belastet zahlreiche Menschen. Um den täglichen Herausforderungen trotzdem Stand zu halten, greifen viele Betroffene zu Schlaf- oder Beruhigungspillen. Doch das ist nicht ganz ungefährlich: Gerade junge Erwachsene liefen …, schnell Gefahr in die Suchtfalle zu tappen. (Quelle: Zu viele Pillen gegen Stress im Job. Presseinformation. DAK-Gesundheit.09.01.2014.)

“Meine Pillen sind in einem kleinen Schränkchen mit Medikamenten. Es wird immer schlimmer, ich muss das unter Kontrolle bringen, ohne die Tabletten heule ich ständig. Ich nehme eine Tabletten und entspanne mich.” (Paulina, S. 85)

Bei Medikamentensucht entwickeln die Betroffenen ein kaum beherrschbares Verlangen nach einem bestimmten Medikament. Eine solche Abhängigkeit kann sich beispielsweise bei Dauergebrauch oder zu hoher Dosierung einer Arznei entwickeln. Hohes Suchtpotenzial besitzen vor allem Schmerz-, Beruhigungs- und Schlafmittel. Ihr Absetzen führt im Falle einer Abhängigkeit zu körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen. Eine Medikamentensucht stellt sich meist schleichend ein und wird häufig erst spät entdeckt. (Quelle: netDoktor)

“Ich bin wieder in meiner Wolke. Zwei Pillen, einfach, um den Tag zu überstehen, dabei ging es die letzte Woche ganz gut …” (Paulina, S. 60)

(Copyright: pezi.com)

Alkoholsucht

Auch Vincent hat seine Probleme in der Familie, sein Vater leidet an Alkoholsucht.

Alkoholsucht bedeutet krankhafte Abhängigkeit von Alkohol. Sie ist gekennzeichnet durch körperliche, psychische und soziale Symptome sowie zahlreiche Folgeschäden. Etwa 1,9 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig. (Quelle: Apotheken Umschau)

“Seine Vorräte können überall liegen. Jetzt, wo Frühling ist, wirklich überall. … Irgendwie muss ihm doch klar sein, dass wir es alle wissen. Wir alle Bescheid wissen.” (Vincent, S. 33)

Doch immer gilt: Unabhängig davon, ob jemand „viel verträgt“ oder schneller betrunken wird, richtet der Alkohol in seinem Körper Schaden an. Denn Alkohol ist ein Zellgift. Das bedeutet, ab einer bestimmten Menge schädigt Alkohol die Zellen und Organe des Körpers, wie zum Beispiel die Leber oder das Nervensystem. Diese zellschädigende Wirkung entfaltet sich grundsätzlich und ausschließlich in Abhängigkeit von der Menge an reinem Alkohol – egal ob man sich diesen in Form von Schnaps, Bier oder Wein zuführt. (Quelle: Apotheken Umschau)

“Ich habe meinen Vater auf der Bühne gesehen und gedacht, er ist der Größte. Wenn er jetzt hier liegt, etwas Sabber auf dem Kissen, fällt es schwer, mich daran zu erinnern.” (Vincent, S. 43)

Es gibt aus wissenschaftlicher Sicht keine befriedigende Antwort auf die Frage, warum manche Menschen abhängig werden und andere nicht. Die Ursachen für eine Alkoholabhängigkeit werden meist in einer Wechselwirkung zwischen den individuellen Voraussetzungen eines Menschen (biologische Faktoren, psychologische Einflussgrößen, persönliche Lebensgeschichte), der umgebenden Gesellschaft (Kultur und soziales Umfeld) und der spezifischen Wirkung der Substanz Alkohol gesehen. (Quelle: Apotheken Umschau) 

“ “Er hört auf. Er hat es mir versprochen.” … Es ist eine tolle Botschaft … Eigentlich. Nur ist es nicht das erste Mal, dass er das ankündigt, und bisher hat er jedes Mal wieder angefangen.” (Vincent, S. 67)

(Copyright: drugscom.de)

Cannabisabhängigkeit

In Vincents Leben hat nicht nur sein Vater ein Problem mit Sucht, auch Vincent selbst und vor allem sein bester Freund Hendrik kennen es - Kiff Sucht.

“Ich kiffe, weil dann alles leichter wird. Albern, lächerlich.” (Vincent, S. 69)

“Ich bin bekifft. Versifft. Gestifft. Gestifft?” (Vincent, S. 31)

Abhängiger Cannabiskonsum bedeutet eine starke Einschränkung der Lebensqualität, auch wenn viele Kiffer sich das nicht gerne eingestehen wollen. (Quelle. drugscom.de)

“Früher war Hendrik ein super Schachspieler, aber ich habe den Eindruck, er lässt nach. … Er schiebt es auf alles Mögliche, die Schule, das Skaten. Nur aufs Kiffen nicht, dabei ist es ganz offensichtlich.” (Vincent, S. 57)

Die Abhängigkeit von Cannabis entwickelt sich häufig deshalb, weil die Betroffenen unmerklich immer häufiger in Versuchung geraten, schwierige Alltagssituationen und damit verbundene unangenehme Gefühle oder Gedanken durch das Kiffen auszublenden. Und je länger Cannabis zur Alltagsgestaltung benutzt wird, umso weniger können sich Konsumierende vorstellen, gut leben zu können ohne zu kiffen. (Quelle. drugscom.de)

Zum Abschluss möchte ich euch Vincents Rap einfügen, der verdeutlich, wie schlimmer er es empfunden hat, seinen besten Freund abstürzen zu sehen:

Fahnen flaggen sich auf.
Fangen sich unter.
Ein Lauf durch Watte.
Ein Kampf durch Honig.
Salzmeer, Sandluft.
Rauch in meinem Gehirn.
Aufspülen, rausfühlen.
In andere Meere tauchen.
Versticken, erstehen.
Das Ganze.
Ein Zug, ein Flug.
Landung, Bruch.
Krankenhaus.
(Vincent, S. 175)

Gewinnspiel

Hellen wir den Raum wieder auf und kommen zur Buchsucht … auch hier könnt ihr ein Printbuch von “Lass uns fliegen” gewinnen!
Macht ihr auf JEDEN Blog mit, der an der Tour teilnimmt, erhöht ihr eure Chancen ;)

Beantwortet mir meine Frage und setzt sie als Kommentar unter diesen Post:
Wonach seid ihr süchtig?

Am Ende der Tour werden die Gewinner ermittelt. Auch auf Red Bug Books gibt es ein großes Päckchen zu gewinnen, alles dazu bei Red Bug Books. (Unbedingt die Gewinnbedingungen lesen!)


Im Gewinnfall meldet euch bitte beim Verlag, wegen der Adresse!

Meine Datenschutzbestimmungen findet Ihr oben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren. Keine Barauszahlung des Gewinns möglich. Für den Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
 

Morgen geht es bei MonesLeseInsel weiter!

Fahrplan


Viel Glück!
eure Seitenfluesterin

Kommentare:

Nicole Shanklin hat gesagt…

Guten Morgen =)

Es ist zwar nicht so schlimm, wie in deinem Beitrag, aber ich brauche jeden Tag eine kleine Flasche Cola, sonst bin ich grantig =)

Liebe Grüße
(shanklin@gmx.de)

Buch Bria hat gesagt…

Hallo,

Ich bin süchtig nach Kaffee :) Ohne den geht morgens gar nichts und über den Tag verteilt trinke ich dann meist vier bis fünf Tassen.

Liebe Grüße
Diana

HibiscusFlower hat gesagt…

Hallo Conny,
viel zu lang war ich nicht mehr hier.
Aber heute komme ich direkt von Ina aus zu dir gehüpft.
Erst gestern Abend habe ich durch meinen Mann mit seinem
Zapping-Finger einen Bericht dazu gesehen. Die Pillen waren
dabei nicht vertreten, aber dafür wurde die Wirkung von Alkohol
und Gras im Vergleich gezeigt und was genau sie im Hirn anrichten.
Daher finde ich deinen Beitrag nicht nur interessant, sondern auch wichtig.
Wie Diana bin ich dem Kaffee verfallen. Dann sind da noch die Bücher und der
Kauf von Pflanzen für meinen Garten und die Terrasse. Jaaaaaa, mein Sohn bezeichnet
Letzteres als Sucht.^^
Danke für den tollen Beitrag !
Ganz liebe und vor allem sonnige Grüße,
Hibi

KaBongard hat gesagt…

Hi Conny,

oh, wirklich ein ernster Beitrag an diesem sonnigen Tag. Aber ja, da muss man auch manchmal hinsehen und sich damit beschäftigen. Aber - wo bitte ist in deiner Suchtaufzählung die Lesesucht?? ;)
Ich kommentiere hier ja außer Konkurrenz und vor allem, um Dir für den tollen Beitrag zu danken ♥ , beantworte die Frage aber gerne: meine Süchte? Eindeutig Schokolade und das Schreiben.

Einen wunderbaren Tag, großartig, dass es deinen Blog wieder gibt!

Katrin

Daniela Schiebeck hat gesagt…

Nach Büchern, Schokolade und Serien.

Liebe Grüße,
Daniela

Janina Adelt hat gesagt…

Danke dir für diesen super Beitrag .
Er war sehr interessant .

Ich selbst bin nur süchtig nach Büchern und Süßigkeiten 😍😍

Jutta.liest hat gesagt…

Hallo,
sehr interessant. Ich bin bücher- und schokisüchtig. Ich lese gerade, dass ich hier in guter Gesellschaft bin :-)

lg, Jutta

Jeannine M. hat gesagt…

Hallo,
vielen Dank für deinen Beitrag.
Es ist ein wichtiges Thema, welches mehr thematisiert werden sollte.
Ich bin sehr sehr süchtig nach Tee, besonders Pfefferminztee.
Liebe Grüße
Jeannine M.

Tina Sack hat gesagt…

Hallo,

ich bin akut Bücher- und Kaffeesüchtig. Ich kann nicht ohne :)

LG Tina

Anonym hat gesagt…

Hallo und vielen Dank für diesen interessanten Beitrag zu ernsten Themen. Ich bin (zum Glück) nur nach Kaffee und Büchern süchtig.

Viele liebe Grüße
Katja

kavo0003[at]web.de

Bianca Stahl hat gesagt…

Ohhhh...Das ist ganz einfach :'D Nach den Umarmungen meiner kleinen Maus ;)

Biancaszierbeck@t-online.de

Stern44 hat gesagt…

Hallo ,

vielen Dank für den interessanten Beitrag.
Ich bin auch Kaffee und Büchersuchtig.

Liebe Grüße Margareta Gebhardt

Janina Adelt hat gesagt…

Janina_Adelt16@web.de
Facebook: Nina Grey

Sunny hat gesagt…

Huhu,
also Büchersüchtig und Schokosüchtig..ich hab zwischendurch so Phasen, da brauch ganz viel Schoki, ansonsten nur wenig.
Interessanter Beitrag mit einigen Infos.
Lg,
Sandra

Madita hat gesagt…

Huhu,

ich bin defintiv süchtig nach Süßigkeiten aller Art!

LG und ein schönes Wochenende,
Madita

Sabine Kupfer hat gesagt…

Hallo,

ich bin süchtig nach Büchern und Serien. :)

LG
SaBine
(kupfer-sabine@t-online.de)