17. November 2016

Bücher, die es nicht zur Rezension geschafft haben

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch die Bücher, aus dem letzten Jahr, vorstellen, welche ich nicht mehr rezensieren werde, da sie zum einen ein Privatkauf waren und zum anderen weniger als 3 Kolibris mir wert sind … dazu gleich mehr.

(Copyright: Loewe Verlag)

Ich  starte mit dem zweiten Teil von „Das Licht von Aurora“. „Im Schatten der Welten“ schickt den Leser wieder, mit der Protagonistin Sasha, zurück nach Aurora. Doch nicht nur diese Welt und ihr kosmischer Zwilling Juliana, warten auf einen, sondern man begegnet auch noch Selene, ebenfalls das Pendant zu Sasha.
Es war für mich zu verworren den ganzen Sprüngen der Figuren zu folgen und die Protagonistin verfiel wieder so in ihre Verliebtheit zu Thomas, dass ich leider keinen Anreiz verspürte hierzu eine Rezension verfassen zu müssen.

Meine Rezension zu Band eins … „Das Licht von Aurora

(Copyright: FJB Verlag)

Ebenfalls ein zweiter Teil hat es leider nicht dazu geschafft, rezensionswürdig zu sein. „Und ein ganzes Leben“ erzählt die Geschichte von Willem, welcher Allyson auf seiner Weltreise trifft, sich in sie verliebt und sie dann in Paris verliert. Was in Band eins „Nur ein Tag“ so toll beschrieben war, aus der weiblichen Sicht, wirkte bei Willem sehr deprimierend und zuweilen langatmig.
Die Figur scheint immer wieder verloren in der Welt und so verliert sich auch die Geschichte immer mehr.

Meine Rezension zu Band eins … „Nur ein Tag
 
(Copyright: Arena Verlag)

Vom Cover verzaubert, musste ich unbedingt „Glimmernächte“ zur Hand nehmen. Doch was dann kam, machte mich tief betrübt. Immer wieder gab es bestimmte „Blackout“ Momente, im Handlungsstrang, wobei man als Leser das Gefühl bekam, dass etwas aus der Geschichte zu fehlen schien.
Viele Szenen waren an sich widersprüchlich oder nicht mehr nachvollziehbar, sodass mir das gesamte Werk vollkommen aus den Konzept gerissen vorkam. Für mich leider nicht empfehlbar!
 
(Copyright: Jessica Koch)

Dem Horizont so nah“ empfahl mir meine beste Freundin. Es soll wohl eine wahre Geschichte der Autorin sein, doch was ich dort lesen musste, machte mich stark betrübt. Ein junger Mann, geprägt von seiner fortschreitenden Krankheit, trifft ein Mädchen und verliebt sich in sie. An dieser Stelle muss ich Spoilern, denn da dieser Mann mittlerweile Tod ist und die Autorin nur seine Geschichte komplett ausschlachtet, finde ich es sehr traurig.
An vielen Stellen hatte ich sogar das Gefühl, das sie vieles überdramatisiert hatte, um Schwung in die Geschichte zu bringen. Leider sanken diese Dramaspitzen dann wieder in Wiederholungen bestimmter Gegebenheiten hab, sodass Langeweile einfach dazugehört
Ich hoffe, die Seele von diesem Mann möge in Frieden ruhen und das alles, was mit seiner Vergangenheit nun auch noch in einem zweiten Teil beschrieben wird, auch seiner Führsprache bekam.

(Copyright: Carlsen Impress Verlag)
 
So sehr mich das Cover von „1000 Brücken und ein Kuss“ auch anzog, so sehr hat mich dessen Inhalt enttäuscht – und ich finde das Cover wirklich wunderschön! Emily belegt ein Semester in Venedig und möchte zur Einstimmung eine Erkundungstour durch diese schöne Wasserstadt machen. Die Gelegenheit für ihren Traumprinzen. Doch dieser ist ein absoluter Star in Venedig, da seine Eltern sehr viel Einfluss besitzen. Aus einem romantischen Beginn wird ein mafiöses Ende, welches mich sehr geschockt zurückließ.
Empfehlen würde ich also dieses Werk leider keinem.

(Copyright: Carlsen Impress Verlag)

Ebenfalls ein Traum von einem Cover (und sehr passend zu meinem Blog) war „Kolibriküsse“. Leider wurde aus einem romantisch anmutenden Werk, durch seine Protagonistin, schnell eine Stalkerhafte, naiv kitschige Geschichte, welche einfach eine wahre Enttäuschung war. Auch die rätselhaften und Aktion geladenen Szenen, konnten die Handlung für mich nicht mehr retten.
 
(Copyright: Rowohlt Verlag)

Nun komme ich schon zum letzten Werk, welches ich jetzt erst ausgelesen und wahrlich enttäuscht ins Regal verbringen musste … „Totenfang“. Ja auch ein Autor, der mich bisher eigentlich mit jedem David-Hunter-Roman überzeugen konnte, kann mal einen literarischen Schlenker in die Langeweile verfassen. Dass es ausgerechnet Simon Beckett, mit dem so lang ersehnten 5. Band war, das hat mich wahrlich schockiert. Weder kann man irgendwelche spannenden Thrillerszenen erhoffen, noch hat man in irgendeiner Weise Herzklopfen bekommen. In meinen Augen las es sich, als ob der Autor seinen Protagonisten einfach nicht mehr um sich haben möchte. Schade für einen Ermittler, der nun wirklich einiges mitmachen musste. Für mich ist dieses Werk demnach nicht lesenswert!

Dies war ein kleiner Rückblick, welcher meine privaten Griffe in die literarischen Enttäuschungen zeigt. So was muss ich euch einfach nicht noch ausführlich präsentieren, da bleiben einen doch lieber die Bücher, die mir besser gefallen haben. (Oder von denen ich ein Rezensionsexemplar bekommen habe und deren Rezensionen noch folgen werden! Ob nun gut oder schlecht ;) )

Habt auch ihr solche Werke in diesem Jahr gelesen, die ihr nicht ganz überzeugend fandet, dann schreibt mir gern einen Kommentar hierzu :)

Alles Liebe,

eure Seitenfluesterin

Kommentare:

Tina K. hat gesagt…

Hallo :),

tolle "Kurzbewertungen" zu den Titeln. Der zweite Band von "Aurora" steht immer noch auf der WuLi, aber "Kolibriküsse" hab ich nun vollständig davon gelöscht.
Bei "1000 Brücken und 1 Kuss" kann ich dir nur zustimmen, wobei mich das Ende nicht überrascht hat, da ich durch diese "Überraschende Wendung" mit der Mafia schon ahnte, wie es Enden musste. Leider kam es dann genau so...traurig, wenn man das Ende eines Buches schon nach 50 Seiten kennt *.*

Auch wenn es keine ausführlichen Rezis sind, deine Meinung kam klar daraus hervor + Erklärung.
Danke!

Alles Liebe,
Tiana

dieSeitenfluesterer- unserBuchblog hat gesagt…

Hallo Tina,

danke für deinen lieben Kommentar <3

Alles Liebe,
Conny