21. November 2016

Ostwind - Auf der Suche nach Morgen von Lea Schmidbauer gelesen von Anja Stadlober (Hörbuch)

(Copyright: derHörverlag)

Es ist wieder soweit und schon der vierte Teil aus der “Ostwind” Reihe ist im Randomhouse Verlag erschienen. “Auf der Suche nach Morgen” heißt 5h und 30 Minuten vollgepackt mit den Abenteuern des schwarzen Hengstes. Geschrieben von Lea Schmidbauer und gelesen von Anja Stadlober.

Seit Ostwind in Andalusien zurückgeblieben ist, haben auf Kaltenbach alle Bewohner die Hände voll zu tun mit seinem Fohlen Ora. Die Kleine versteht es rund um die Uhr Streiche zu spielen und jeden auf Trab zu halten. Doch Frau Kaltenbach hat ihren rechten Platz auf dem umgewandelten Gut noch nicht gefunden und so wird sie von einer Idee angetrieben - Ora auf einer Zuchtausstellung vorstellen. Wenn sie gewusst hätte, welches Abenteuer für alle damit ins Haus steht, wären wohl alle lieber zu Hause geblieben …

Als Pferdenärrin und Seitenflüsterin gehört Ostwind einfach in mein Bücherregal. Bei der Neuerscheinung durfte ich mir die komplette Lesung zum 4. Band der Reihe von vorn bis hinten zu Ohren führen. Und es war wieder lustig und spannend zugleich.
Obwohl die Geburt von Ora einen faden Nachgeschmack hatte, ist das kleine Fohlen wirklich ein Herzensbrecher geworden (eben ganz der Papa).

Mika scheint nun gänzlich auf Kaltenbach angekommen zu sein und in ihrer Rolle als Pferdetherapeutin und Mama von Ora nun ihren Lebenssinn gefunden zu haben.
Nicht ganz so ist es mit ihrer Oma, denn schon in den letzten Folgen konnte man deutlich spüren, dass die gesamten Veränderungen auf dem Gut “Kaltenbach” die Besitzerin nicht ganz so widerspiegeln. Sie ist eben Sportlerin und Züchterin durch und durch.

Kein Wunder also, dass es den geneigten, vor allem meist jungen, Zuhörer dieses Mal auf eine Zuchtausstellung verschlägt, bei derer Mika mal wieder zeigt, dass sie nicht in diese rumträchtige Welt hineingehört.
Die Autorin lässt kleine Mädchenträume hier wahr werden und so sollte man Ostwind auch immer sehen, als Träumereien. Denn niemand kann wahrlich erwarten mit solchen Kunststückchen, die Mika da vorführt, wirklich so hochgelobt zu werden. Aber das macht die Pferdewelt nun zu einer besseren Welt, denn Kindern wird hier deutlich gezeigt, dass nicht nur mit Druck etwas gewonnen werden kann, sondern auch mit Liebe und Freundschaft. Darum geht es doch, ein Miteinander im Reitsport!

Klar wird es hier wieder brenzliche Situationen geben, wo man die Realität als Erwachsener einfach mal beiseiteschieben sollte.
Ich empfand Ostwinds neustes Abenteuer voller Träumereien für diejenigen, die in ihren Pferden einen Freund finden möchten und mit einer Prise Seitenhieb auf die Pferdeindustrie, die diese wundervollen Wesen manchmal zu sehr für sich einnehmen - vergesst nicht, auch diese Überwesen haben Gefühle!

“Ostwind - Auf der Suche nach Morgen” zeigt kleinen Fans, dass es sich lohnt zu träumen und den Erwachsenen, dass man seine Vorstellungen auch mal von einer anderen Sicht betrachten sollte!





Rezension zu Ostwind - Aufbruch nach Ora

(Copyright: Randoum House Verlag)



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