2. Februar 2018

Wintersong von S. Jae-Jones

(Copyright: IVI Verlag)

Die Grundlage zu S. Jae-Jones Werk „Wintersong“ bildet die Saga des Erlkönigs. Neu verfasst  erschien ihr Buch im IVI-Verlag Anfang Dezember 2017. Ganze 464 Seiten, voller Musik und Geheimnisse.

Elisabeth wird von allen nur die Liesl gerufen und auch sonst wird sich mit ihr nur kurz befasst. Vor allem in ihrer Familie liegt das Augenmerk nur auf ihrem Bruder Josef und der Schwester Käthe.
Doch Liesl kann mehr als ihre Geschwister und dies bekommt ein Wesen mit, das älter ist, als die Zeit – der Erlkönig.
Ihre Großmutter hat Liesl schon immer vor ihm gewarnt, doch nun ist ihre Schwester in großer Gefahr und nur Liesl scheint ihr helfen zu können …

Die Saga vom Erlkönig haben wohl schon viele vernommen. Besonders die Ballade aus der Feder von Johann Wolfgang von Goethe wird wohl noch in Ansätzen in den Köpfen der Leser sein.
Mit dieser Prämisse bin ich an S. Jae-Jones Werk herangegangen. Wobei mich das Cover am ehesten zu sich gezogen hatte, als der Klappentext.

Liesl war diejenige, die mich in die Handlung hineingetragen hatte. Etwas melancholisch kam mir ihre Erzählweise vor. Aufopferung ist es, was sie antreibt. Egal ob es gegenüber ihrer gesamten Familie passiert, oder sich selbst, immer wieder steckt sie vieles zurück, dass ihr eigentlich zusteht.
Als dann ihr Gegenpart, der Erlkönig, auf der Bildfläche erscheint, werden die Szenen immer verworrener. Denn genauso nimmt sie diesen und sein Umfeld war.
Aus den Handlungssträngen entstand der Fortbestand der Geschichte. Leider konnte Liesl mich nicht gänzlich von sich und ihre Handlungsweise überzeugen.

Manche Sequenzen waren mir zu langatmig geschildert. Und auch die vielen Musikbegriffe taten ihr Übriges dazu, obwohl ein Glossar extra dafür eingerichtet wurde.
Immer mehr fiebert man den Entwicklungen zwischen Liesl und dem Erlkönig entgegen, in derer sie wie Magnete sich anzogen und abstoßen.

Zum Schluss hin blieb nur noch die Entscheidung, welchen Weg Liesl für sich entdecken wird. Und welche Geheimnisse sie, bezüglich des Erlkönigs noch aufdeckt.
Zwar unterhält S. Jae-Jones Geschichte in Teilen, aber in Gänze konnte sie die Unterwelt des Erlkönig nicht in Vollendung wiedergeben.

Auf „Wintersong“ muss man sich einlassen können, doch die Musik der Geschichte überzeugt nicht jeden.





Kommentare:

  1. Hallo liebe Conny,

    ich habe jetzt schon sehr viele unterschiedliche Rezensionen zum Buch gelesen und einige waren begeistert und einige waren sehr enttäuscht. Mein Eindruck ist auch, dass man das Buch auf sich wirken lassen muss. Ich bin mir tatsächlich sehr unsicher, ob es was für mich ist.

    Liebe Grüße
    Desiree

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  2. @Desiree: Da ich deinen Buchgeschmack fast teile, glaube ich das du zur gleichen Meinung wie ich gelangen wirst ;) LG, Conny

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