19. April 2018

[Kurzrezension] Schmetterlingswochen von Sarah Combs


(Copyright: cbt-Verlag)

Erschienen im cbt-Verlag ist Sarah Combs Werk „Schmetterlingswochen“ bereits im Monat März 2018. 304 Seiten umfasst die Geschichte.

Gloria ist bereit sich im Sommercamp allen Herausforderungen zu stellen, um endlich herausfinden zu können, was ihr Ziel am College werden wird. Denn bisher ist ihr das nur halbherzig gelungen. Auch drei andere Mitcamper haben Glorias Weg gewählt und versuchen die Rätsel vom geheimnisvollen Literaturprofessor zu lösen. Doch stehen andere Themen immer mehr im Fokus ...

Leider wird dies nur eine Kurzrezension, obwohl ich mich schon sehr auf die Geschichte gefreut hatte. Gerade das gewählte Cover zieht einen Buchliebhaber sehr an und passte perfekt zum gewählten Klappentext. Aber es gibt einfach Handlungen, die nicht für jeden Leser geschrieben werden.

Die angesprochenen, mysteriösen Rätsel hatten es mir angetan, doch Sarah Combs Erzählstil machte die Freude am Lesen nicht leicht.
Eine sehr gestelzte Erzählweise versucht eine alles verändernde Zeit herüberzubringen und das Innere einer siebzehnjährigen an den Leser zu tragen. Das funktionierte in keinster Weise, da auf dieser Art jeglicher Tiefgang und das nötige Quäntchen Gefühl gänzlich zwischen den Seiten verschwand.
Auch der so angepriesene Mason, alias „der verrückte Hutmacher“, hat mehr eine überaus nervige Seite von sich gezeigt, als dass man ihm verfallen wollte.

Genauso versucht die Protagonistin verzweifelt sich selbst zu finden, was in ihrem Alter überaus normal war. Doch auf diese gestelzte Art wirkte ihre Selbstfindung nur öde und fad.
Sarah Combs schaffte es auf keiner Seite mich von ihren Figuren zu überzeugen, da ihr die Leichtigkeit fehlte, die Geschichte ordentlich in den Fluss zu bekommen.

„Schmetterlingswochen“ enttäuschte mich leider sehr, was dem Erzählstil zuzuschreiben ist.


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