3. Mai 2018

#loveyourself von Jennifer Waschke

(Copyright: Bookshouse Verlag)

Jennifer Waschkes Werk erschien im bookshouse Verlag bereits im April 2018. Auf 204 Seiten erzählt sie mit ihren Figuren eine ernste Geschichte, die über Freundschaft und dem wahren Finden von sich selbst handelt.

Cleo ist das angesagteste Mädchen an ihrer Schule. Als Terisa an dieser angenommen wird, bekommt sie jedoch eine andere Seite dieser Cleo zu spüren – eine heuchlerische und erniedrigende.
Aber das Schicksal bringt die beiden zwei Jahre später auf anderer Augenhöhe zusammen und Cleo muss erkennen, wie schrecklich sie anderen gegenüber war. Nun wendet sich ihre erniedrigende Art gegen sie selbst und nur durch Freundschaft kann sie lernen, ihr Äußeres und ihr Inneres lieben zu lernen ...

Man sagt ja immer, dass man das im Leben zurückbekommt, was man säht. So wird sich wohl auch die Protagonistin gefühlt haben, welche man in Jennifer Waschkes Roman kennenlernt.
Ihre Cleo ist das absolute Partygirl und angesehen auf ihrer Schule. Dich diese Medaille hat zwei Seiten, denn durch Terisa, einem blinden Mädchen, bekommt der Leser gleich Cleo hautnah zu spüren. Sie wirkt überheblich und abwertend allem gegenüber, was für sie unter ihrer Würde liegt. Doch ist es klar, dass sie sich damit keine Freunde macht. Und auch das Schicksal hat mehr mit der Protagonistin vor. Auch wenn der Leser erst nach und nach erfährt, was hinter ihrem Unfall steckt.

Der Fokus der Geschichte richtet sich hier ganz klar auf das veränderte Aussehen von Cleo und ihren Weg, erkennen zu können, was wirklich im Leben zählt.
Die Autorin zeigt unverschönt auf, wie sehr verletzend Cleos Art vor ihrem Unfall war und wie andere darunter zu leiden hatten.
Gerade Terisa beginnt sie aufzufangen, denn das blinde Mädchen sieht nur äußerlich schwach aus, innen drin hat sie eine starke Seite, die es vermag wie eine Löwin zu kämpfen.

Und auch Simon, der beste Freund von Terisa, darf hier nicht außer Acht gelassen werden. Denn er musste auch unter Cleos Früherem ich leiden. Gerade ihn fand ich am bedeutendsten für Cleo, er ist ein Außenseiter, aber hat dennoch Mut sich ihr zu stellen.
Mobbing beherrscht hier die Seiten und Grundstimmung. Ist es doch in allen Lebensschichten allgegenwärtig. Vor allem aber an den Schulen.

Jennifer Waschke hat sich eine leichte Geschichte dazu ausgedacht, die aber in vielem Tagtäglichen genauso unter den Jugendlichen ausgeführt wird.
Diese Handlung regt zum Nachdenken an und hat dennoch den Aspekt der Freundschaft nicht außer Acht gelassen.

„#loveyourself“ ist eine Jugendgeschichte über einen tiefen Fall, der nur mit Freundschaft aufgehalten werden kann.



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